Montag, 14. Dezember 2015

The beer is here


Bekloppt! Um 6:00 Uhr aufstehen, damit man um 6:30 Uhr beim Frühstück ist und vor 8:00 Uhr seine gebuchte Startzeit erreicht. Nur ca. 5 km vom Hotel liegt neben der "Singha Brewery" der gleichnamige Club. Hier hat sich einer der reichsten Männer Thailands neben den beiden Top-Clubs Santiburi Samui und Santiburi Chiang Rai seinen dritten erlesenen Platz gebaut, halt den Singha Park Khon Kaen Golf Club. Die Fairways sind Teppiche, das Layout und die Länge herausfordernd, leider werden die Grüns gerade gelocht und gesandet, auf zweien davon liegt fast soviel Sand wie in einem Bunker. Aber dennoch, ein weiterer Traumtag bei geilstem Wetter - und kaum einer auf´m Platz außer uns. 


Annette bekommt durch Zufall wieder ihren alten Caddie Nr. 4 von letztem Jahr, man kennt sich noch. Vielleicht spielt sie deshalb heute das Birdie und ich gucke in die Röhre. Egal, die Runde ist toll, Golf auf einem Championship-Platz macht eben Spaß, v.a. wenn das ganze Ambiente stimmt, das Clubhaus absolut erlesen ist und ich sogar Fotos von der Duschkabine mache, um das Biershampoo zu belegen. Bescheuert, aber ein weiteres I-Tüpfelchen des Gesamtkonzepts "Wohlfühlen". Und das alles für THB 1000 incl. Frühstück, das wir allerdings erst nach der Runde einnehmen. Aber wenn man um 11:15 Uhr mit der 18-Loch-Runde fertig ist, kann man auch mal die 2. Eierrunde einläuten. Weil´s so schön ist, spielen wir hier übermorgen noch einmal, da ist Sportsday und das Greenfee kostet nur die Hälfte der normalen Wochentags-Rate, die da liegt bei THB 1500. Immer noch ein Schnapper.


Zurück im Wishing Tree Resort, das sehr überschaubar belegt ist, sammeln wir unsere Wäsche ein und fahren zum Mini-Kiosk-Shop, um der Dame, die eine andere kennt, die eine Nebenbei-Laundry hat, diese zum Waschen vorbeizubringen. Die Dame glänzt aber durch Abwesenheit und so machen wir uns im Zentrum Khon Kaens auf die Suche nach einer regulären Wäscherei. In irgendeiner Nebenstraße werden wir fündig und vereinbaren die Abholung morgen Nachmittag, THB 10 pro Stück. Den frühen Nachmittag verbringen wir im größten Shopping-Center der Stadt, dem Central Plaza. Auf 5 Etagen ein Laden neben dem anderen, Klamotten, IT-Ware, Fressmeile, Nippes.

Es folgt ein ereignisarmer Nachmittag im Hotel,wir geniessen einfach die Ruhe der Anlage, die direkt am Chi River liegt. Ein Fischer prüft seinen Fang, hier geht alles noch ein oder zwei Gänge langsamer als im hektischen Bangkok. Zum Tagesabschluß geniessen wir lecker Thai-Food im Restaurant. Und beer!

Sonntag, 13. Dezember 2015

Rooks Korat - rustikaler Kontrast

Nur eine knappe Stunde vom Mountain Creek Resort befindet sich der Rooks Korat Country Club. Korat steht für Nakhon Ratchasima, eine der größten Städte des Landes. Dieser einzige 18-Loch-Platz in der Nähe der Metropole ist älteren Kalibers und ein typischer Parklandkurs, wie man ihn in Thailand immer findet, wenn eine halbwegs bevölkerungsreiche Stadt in der Nähe ist, aber kein Status als Golfmetropole beansprucht wie Chiang Mai oder Hua Hin. Sonst gibt es hier weit und breit nicht viel, um die Kugel durch die Gegend zu donnern. Diese Wiese hier (auch ein Premierenplatz für uns) gehört allerdings zu den interessanteren Stadtplätzen, auch wenn das Ambiente im Clubhaus eher an die siebziger Jahre erinnert. Dazu gehört leider auch die Sauberkeit und Maintenance. Hierhin verirrt sich kaum mal ein "Weißer", vielleicht mal eine Gruppe Japaner aus nahe gelegenen Firmen.
Darum sprechen die Caddies kein Wort englisch - macht aber nichts, soweit reichen unsere Thaikenntnisse, um uns verständlich zu machen. Die Caddies sind darum auch äußerst angenehm, weil sie nicht dumm rum schwätzen, sondern einfach ihre Aufgabe erfüllen.

Rund um die Fairways ist es heute ziemlich trocken, hier hat es zur Monsunzeit bis auf wenige heftige Niederschläge, teils mit Überschwemmungen, kaum geregnet. El Nino läßt grüssen. Trotzdem macht es Spaß hier zu spielen, das Layout ist ansprechend, die Grüns schnell wie immer, auch wenn sie nicht danach ausschauen. Ja, wäre mein schlechtes Putten heute nicht gewesen, eine 78 wäre drin gewesen - aber mit geschätzten 10 Drei-Putts... - so wird´s eine 87 und bei Annette eine 90. Auch in Ordnung!



Da der Proshop keine Kreditkarte akzeptiert (die Caddie Fee muss sowieso immer Cash bezahlt werden), verkleinert sich unser Bargeldbestand doch so langsam, aber für ein (gutes) Essen und Bier im Clubrestaurant reicht es noch. Wochenendgreenfee heute i.Ü. THB 1020, rund € 25,50.






Unten noch ein paar Bilder eines wirklich schönen Kurses.




























Und es geht weiter mit der bis dato längsten Etappe. Der nächste Bankautomat an der Tankstelle ist schnell gefunden, ein mal mit E20 vollmachen und im 7eleven ein wenig shoppen, dann geht´s etwas über 200 km bis nach Khon Kaen, unser nächstes Ziel für 3 Nächte, wie immer im Wishing Tree Resort am Chi River etwas außerhalb der Isan-Metropole. Der Top-Platz Singha Park ist auch nur wenige Fahrminuten entfernt.

Nach einem leckeren Abendessen im Hotel mit Duck in red curry und rice noodles with vegetables and beef freuen wir uns danach in unserer gebuchten Villa schon auf morgen. Startzeit 07:52 Uhr, weil morgen ist Montag und da gibt´s ein Early Morning Special incl. Frühstück und Caddie für THB 1300.

Samstag, 12. Dezember 2015

Ein Platz für Masochisten


Was tut man, wenn man einen 27-Loch-Platz vor der Nase hat? Man spielt alle 27! Im Namen findet sich ja sowohl "Mountain" als auch "Creek". Von beidem war heute reichlich zu spüren, v.a. wenn man die Hölzer nicht richtig im Griff hat und sich von einer misslichen Lage zur nächsten hangelt. Da hilft Annette auch nicht ihr vorbestellter Caddie Nr. 80 vom letzten Jahr und mir nicht mein männlicher Gehilfe, der jede Puttlinie perfekt liest. Wenn wir meinen, noch schwierigere Grüns als in den Tagen zuvor kann es nicht geben - weit gefehlt. Thailand´s Plätze scheinen momentan im Wettbewerb zu liegen unter dem Motto: wir haben die schlimmsten Breaks und größten Wellen, das kombinieren wir mit 11 auf dem Stimpmeter und schon weiß Gottfried Golf aus Germany nicht mehr, wie´s geht.
Na ja, wenigstens ein Birdie und auf den dritten Neun haben wir uns dann halbwegs warmgespielt. Ach ja, und manchmal ist so ein Cart auch angebracht. Manche Plätze muss man einfach nicht laufen. Fazit: Es hat trotzdem Spaß gemacht, hier immer wieder gerne. Auch das Drumrum passt, Unterkunft klasse, Clubhaus erste Sahne, hervorragendes Essen. Vielleicht ein wenig teuer.

Wir lassen uns noch ein wenig berieseln vom Karaoke-Sound und dem Thai-Gelaber des Soundanimateurs und dem Firmenchef, die "Baital Turbine" hat heute ihren Abschlussabend vom Firmenincentive mit Ringelpitz und Verkleidung. Typisch Thai - gesellige Menschen finden hier immer einen Vorwand, das Kind im Manne und auch der Frau zu entdecken.


Freitag, 11. Dezember 2015

Heiß!

Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt. Nachdem wir in den letzten beiden Urlauben 2 vergebliche Versuche gestartet haben (immer ein PGA-Turnier), dürfen wir heute mal wieder den Panorama Country Club spielen. Selten ist ein Platz so schwer, das zeigt sich auch im heutigen Score (Annette 90, ich 92). Da ich der Meinung bin, nur von "schwarz" gibt es mir den richtigen Kick, ist das Frustpotential doch relativ hoch. Knapp 6800 yards stehen auf der Scorekarte, gar nicht mal soooo lang, aber der Platz verzeiht nix, entweder Faiway oder Dschungel - oder Wasser. Es gibt 2 Abschläge, da brauchst du 220 yards carry, einmal klappt´s, einmal bleibt der Ball im Baum hängen und fällt in den Teich. Dabei war´s eigentlich der beste heute.
Ich slice, hooke, und wenn ich mal das Green in regulation getroffen habe, brauche ich grundsätzlich 3 Putts. Schwieriger und schneller können Grüns kaum sein. Viele Breaks, alles hängt irgendwie, selbst die guten Strokes zum Birdie entwickeln sich dann zum Zitter-Bogey. Aber was soll´s, es hat Spaß gemacht, die Caddies hatten auch mal wieder Lust. Alles in allem eine heiße Runde bei 35° und Schwitzfaktor 10.
Heute ist nicht viel los, so sind wir schnell durch, im Clubhaus gibt´s nach einer schnellen Dusche lecker "flat rice noodles with spicy minced pork", ein absolutes kulinarisches Highlight, Chang-Bier darf nicht fehlen.

Und noch ein paar Bilder von einem Top-Platz...





Nur 20 Minuten Fahrt haben wir heute von dort zum Mountain Creek Golf Resort. Wir bekommen unsere vorgebuchte Winter Escape Villa mit Blick auf Fairway 1 des Mountain Course. Der Platz hat 27 Loch, ist mörder schwer, versöhnt aber durch die tolle Unterkunft und eines der pompöööösesten Clubhäuser Thailands. 2 Nächte bleiben wir hier und freuen uns jetzt schon auf die Runde morgen früh. Vielleicht tun wir uns ja sogar alle 27 Loch an.

Das Essen im Clubhaus heute abend war übrigens auch "hot". Chillis beherrschen die Teller und Schüsseln und hinterher den Gaumen. Hoffen wir mal, dass wir unsere Abschlagzeit morgen um 08:40 Uhr nicht wegen überlangen "Sitzungen" verschieben müssen.













So, Kaymer ist im Fernsehen, ich muss jetzt Supersports gucken, es läuft die Thailand Golf Classic.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Ich Marshall - Du Farang



Bereits um kurz nach 6:00 Uhr sind wir beim Frühstück. Das Personal ist entweder nicht vorhanden oder noch im Halbschlaf. Da wir bereits um 08:30 Uhr eine Startzeit im knapp 40 km entfernten Rancho Charnvee Golf Club haben, sind wir schon um 07:30 Uhr on the road. Der Platz liegt gut versteckt im Hinterland und manche Straßen, die wir befahren, haben den Namen nicht verdient. Teils eine einzige Schlaglochpiste. 

Der Platz ist allerdings das genaue Gegenteil: perfekt gepflegt, tolles Clubhaus, interessantes Layout. Allerdings stören ein paar Dinge ungemein: Die Tante am Green Fee-Schalter möchte zuerst nicht unseren Voucher akzeptieren, nach einigen Telefonaten mit wem auch immer ist alles geregelt. Hier zahlt man den Tip zusammen mit der Caddie Fee, macht pro Nase 450 Baht. Gute Idee, denn unsere heutigen Transusen haben auch nicht mehr verdient. Lustlos, konditionsschwach, desinteressiert! Zwei Farangs, und dann noch zu Fuß, kein Cart. Da könnte ich ja eins meiner überschüssigen Kilos verlieren. Da würde ich doch lieber im Fünferflight davor meine Dienste erbringen, die haben alle ein Cart, sind nette Thais in karierten Hosen, und spielen auch noch so langsam, dass ich mich an jedem Loch komplett abschminken und wieder neu zumalen könnte. Aber nein, muss ich mich mit den Langnasen rumärgern. 

Ja, der besagte Fünferflight. Ab dem 2. Loch stehen wir deswegen rum und starren Löcher in den strahlend blauen Himmel, verdampfen unser Liquid in den E-Zigs, und hoffen, dass der Marshall am 4.Loch, ein Par 3, mal eingreift und Anweisung zum Durchspielen gibt. Tut er aber nicht. So dauert es bis zur 8, nachdem er sich von mir Schimpfkanonaden anhören muss, weil er an Loch 6 signalisiert, an der 7 könnt ihr passieren. Der Marionetten-Marshall duckt sich weg, weil diese liebenswerte Gattung aufgeblasener Thaifuzzis 4:1 entscheidet: nicht mit uns. Der Marshall ist heilfroh, dass er von meinen wohl formulierten Aussagen kein Wort versteht und stoisch woanders hinguckt. Ab dem 9. Loch ist für uns alles frei und die Caddies kommen jetzt erst richtig ins Schwitzen. Für die ist das ungewohntes Speedgolf mit potenziertem Abnehmfaktor. Für uns einfach nur befreiendes, schnelles Spiel. Die zweiten neun Loch machen dann auch richtig Spaß, vor allem, wenn man dabei auch noch dicke Caddies quält. 

Nach 3 h 45 m sind wir durch und nehmen noch eine Kleinigkeit im Clubhaus ein, mit Blick auf die davor im See ankernde Yacht inclusive. Hier ist nun richtig was los, ab 13:00 Uhr ist irgendein Charity-Turnier mit Kanonenstart, am heutigen Feiertag (Tag der Verfassung oder so was) sind Kind und Kegel mit dabei.

Wir hangeln uns zurück zu unserer Laundry-Lady und verbringen einen ruhigen Nachmittag an unserem Pool, natürlich mit Blick auf´s 9. Fairway des Kirimaya-Golfplatzes und vieler erfolgloser Versuche, den Ball Richtung Grün zu schlagen. Ich glaube, ich springe gleich mal ins Dickicht gegenüber und finde mindestens 3 Dutzend Bälle vom heutigen Nachmittag. Davon haben wir heute i.Ü. nicht einen verloren. Ausnahmsweise…

Abendessen gibt es heute wieder im Rabieng Pa Restaurant. Morgen geht es dann weiter Richtung Panorama Golf Club, 2 Nächte verbringen wir anschließend im nahe gelegenen Mountain Creek Golf Resort. Ein Katzensprung von ca. 80 km.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Muthi Maya Impressionen

Hier ein paar Impressionen rund um unsere Villa...

Fazit der ersten Tage

Wie ist Thailand denn im Dezember 2015? Aus touristischer Sicht, für uns? Es hat sich kaum was geändert. Die Preise sind moderat geblieben, aufgrund der Deflation im Lande. Die Hotels sind teurer geworden, nicht einheitlich, eher im Hochpreissegment. Manche Top-Golfplätze verlangen viel Geld, teilweise kostet eine Runde 100 € oder mehr. Trotzdem schaffen wir es, im Schnitt ca. 28 € für´s Greenfee zu bezahlen, der Caddie kostet nun fast überall 350 THB, also ca. 9 €. Als Trinkgeld gebe ich immer 300 THB, scheint so akzeptiert zu werden. Den Mietwagen haben wir dieses Jahr günstig über rentalcars / Thairentacar bekommen, pro Tag sind das unter 20 €. Ebenso ist der Spritpreis rapide gefallen, haben wir letztes Jahr noch ca. 1 € pro Liter bezahlt, sind es nun ca. 0,65 €. Essen und Trinken kostet wenig mehr als letztes Jahr, man kann Khao Pad (gebratener Reis mit chicken, beef, pork or vergetables) für 40 Baht bekommen, kann aber auch 400 Baht im 5*-Hotel-Restaurant berappen. Durchschnitt ist hier so in etwa 120 - 150 Baht pro Gericht, also 3-4 €. Passt! Der Wechselkurs könnte besser sein, momentan gibt es 39 Baht für einen Euro, die goldenen Zeiten 45 THB = 1 € sind leider schon ein paar Jahre vorbei.

Das Wetter hier zur high season ist perfekt, zumindest in der Mitte und im Norden. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber so bei 30° - 35°, nachts kann´s auch mal unter 20° absinken. Geregnet hat es zur Monsoon Season wenig, sodaß der ein oder andere Baum gar nicht in Blüte steht und die Pegel in den Staudämmen verdammt niedrig sind. Vor Mai wird es auch kaum wieder ordentlich regnen.



Trotzdem sind die Plätze in einem hervorragenden Zustand, so auch heute wieder einer unserer Mitfavoriten, der Khao Yai Golf Club, ein Jack Nicklaus-Design. Für schlappe 900 THB spielen wir ein Juwel. Die Fairways schlängeln sich durch 2 Täler, ringsrum ziehen sich die bewaldeten Hügel mit teils schroffen Karstwänden.
Unsere beiden Caddies (Annette mit Mann, ich mit Frau) sind absolut liebenswert und es entwickelt sich eine tolle Runde. Annette spielt eine 86, ich mit einem Triple Bogey und zwei Birdies eine 83. Auch hier müssen wir heute nicht warten und sind nach 3 Stunden leider schon durch. Bleibt also Zeit, um Wäsche in einer Laundry abzugeben und noch ein wenig am Pool zu entspannen.

Dienstag, 8. Dezember 2015

Best of Thailand



Ja, das ist so mit das Beste, was für uns Urlaub ausmacht. Zuerst mal ein tolles Frühstück auf der Terrasse des Muthi Maya Restaurants ( hier haben wir gestern auch unser Abendessen eingenommen, italienisch mit Pasta und Pizza, dazu tschechisches dunkles Ale, zwar teuer, aber einmal muss das sein), dann die Golfrunde auf dem angeschlossenen Kirimaya Golfplatz. 18 Loch vom Feinsten, keine Bahn ist wie die andere, man sieht auch nie ein anderes Fairway, außer dem, das man spielt. Cartpflicht, natürlich nur mit Caddie. Nach 9 Löchern gibt´s eine kleine Erfrischung.














Der Platz war heute stark frequentiert, währen wir auf dem Platz sind, spielen tatsächlich zwei andere Flights vor uns. Warten müssen wir trotzdem nicht. Wir spielen eine 85 und eine 90, ich bin trotz 3 Ballverlusten zufrieden. Leider dauert die Runde nur 3 Stunden, die Enttäuschung, daß es schon zu Ende ist, ist groß.



Der Entspannungsteil des Nachmittags findet in unserem Sala am Pool statt, als wir um kurz vor 16:00 Uhr aufbrechen, um zum 25 km entfernten Outletcenter zu fahren, müssen wir erst noch ein wenig warten, im Hotel gibt es eine Brandschutzübung incl. Feuerwehrauto und Löschaktion aus dem C-Rohr. Das nimmt man hier sehr ernst, aber "in echt" läuft das wohl etwas chaotischer ab. Aber bitte ohne uns.

Also, Shopping im Outlet am Highway 2, auf dem Rückweg dann zum ersten Mal tanken, und Uwe findet den Tankdeckelöffner nicht. Der Tankjupp lacht sich derweil schlapp,weil ich immer die Motorhaube öffne.Letztlich bekommen wir den Wagen doch noch betankt, Gott sei Tank.

Ein sehr gutes Thai-Essen bekommen wir im Rabieng Pa Restaurant,man kümmert sich rührend um uns. Das liegt auch v.a. daran, weil kein anderer Gast verfügbar ist. Trotzdem, gutes Essen, lecker Bier, und die Chilischoten wachsen bis auf den Tisch.

Montag, 7. Dezember 2015

Khao Yai - ein Gemälde



Der Platz des Sir James Resort liegt uns bei Sonnenaufgang zu Füßen. Die Horde Koreaner beim Frühstück ignorieren wir einfach, auf dem Golfplatz stören sie ab und an, aber das tut der Runde keinen Abbruch. Startzeit 07:30 Uhr, es weht eine leichte Brise bei 24° und die Bahnen liegen vor uns wie hingehaucht. Abwechslungsreich, alter Baumbestand, Inselgrüns, z.T. blind shots vom Abschlag, alles dabei. Beim Score auch. Vom Doppelpar bis Birdie haben wir alles gespielt. Als Hotelgast zahlen wir trotz heutigem Feiertag nur 500 Baht, allerdings kostet der Caddie auch schon satte 350 Baht. Aber was soll´s. Hier noch ein paar Impressionen:






Wir schaffen es, pünktlich um kurz nach Mittag auszuchecken. Im Clubhausrestaurant gibt es exzellente Thaiküche, sauted duck with chinese broccoli und stir fried ricenoodles with beef.

Ein kurzer 40-Minuten-Hüpfer bringt uns in unser Traumhotel Muthi Maya. Hier sind wir bereits zum dritten Mal (davor schon mehrere Male im Schwesterhotel Kirimaya). Bereits um 14:00 Uhr beziehen wir unsere 200 m²-Poolvilla. Ok, einmal darf ich angeben! Hier bleiben wir tatsächlich 4 Nächte am Stück. Wir schauen auf´s neunte Fairway und innerhalb von 2 Stunden sind tatsächlich schon 2 Flights vorbeigekommen. Obwohl der hoteleigene Platz öffentlich ist, spielt hier kaum mal einer.





So, wir machen uns einen entspannten Nachmittag und Abend an unserem kleinen Pool und freuen uns schon auf die morgige Runde, Tee Time 9:00 Uhr, ganz relaxed.

Ende Gelände - Fazit Teil II der Rundreise

Was soll ich schreiben? Ja, auch der zweite Teil von Januar bis März war sehr erlebnisreich, hatte ein paar Highlights (wir haben viel Neues...