Sonntag, 8. Februar 2026

Weiß, golden, schwarz, farbig

 


Auf unserer golffreien Samstags-Tour rund um Chiang Rai finden wir tatsächlich noch nicht gesehene Highlights. Beginnen wir mit dem Klassiker: dem Wat Rong Khun. Wahrscheinlich waren wir hier schon ein Dutzend Mal, aber ein Besuch dieses architektonischen Meisterwerks gehört einfach dazu, trotz Touristenmassen und Eintrittspreis-Verdoppelung von 100 auf 200 Baht.





Naja, manches ist leicht verstörend 



Das vorher von Hand beschriftete Wunschtäfelchen darf nicht fehlen 




Hätte ich mal 'nen Aufkleber dabei gehabt...

Weiter geht's auf der Umgehungsstraße 131 zum nächsten Halt, dem Wat Phra That Chom Sak. Hierhin verläuft sich kein Tourist, herrlich ruhig hier, ein richtiger Geheimtipp. Einfach nur schön...











Der schien richtig stolz zu sein, zu zeigen, was er optisch drauf hat 

Ein paar Kilometer weiter nördlich in der Nähe des Highway 1 liegt unser nächstes Ziel, das Baan Dam Museum, auch schwarzer Tempel genannt. Das hier ist nun so gar nicht unser Ding. Eine Ansammlung von düsteren Arrangements, Figuren mit überdimensionierten Penissen, Tierfelle, Krokodilhäute, Schädel, Bilder vorrangig in schwarz und rot gehalten, das ganze verteilt auf 15 - 20 Gebäude. Der thailändische Künstler braucht wohl kurzfristig einen Termin beim Psychiater. M.E. rausgeworfenes Geld, die 80 Baht pro Nase.

in der Haupthalle 




dann lieber Handtaschen




Nach diesem fragwürdigen Stopp brauchen wir 'ne Pause, Kaffee, Tee und Croissants finden sich mitten in den Reisfeldern im "Peter Coffee Shop", chillige Relax-Musik inklusive.



Annettes Idee, nochmal was mit Blumen zu finden, erfüllt sich im Queen Sirikit Garden direkt am Mae Kok River. Eine wunderschöne Anlage, wenig Besucher, kein Eintritt. Blumenfelder in allen Farben, Orchideen-Tunnel, ein Traum in Bunt.












Und sonst noch: heute eine Runde im Santiburi GC zum Sonntag-Sportsday-Special, Greenfee 1.000 Baht. Es ist relativ wenig los, vielleicht weil heute ein neues Parlament in Thailand gewählt wird. Vier Stunden für 18 Loch, gerade noch so vertretbar. 



Gleich geht's wieder zum Abendessen auf den Nachtmarkt, diesmal hoffentlich ohne neue Schrammen am Mietwagen, denn vorgestern wurden wir stehend vor der roten Ampel von einer Mopedfahrerin touchiert, die ihr Gefährt beim durch die wartenden Autos durchschlängeln nicht beherrschte. So viel zum Thema mackenfreier Wagen. Dusselige Kuh!

Freitag, 6. Februar 2026

Sparwoche

 

Nach der überteuerten Runde im Gassan Legacy halten wir uns etwas zurück und spielen den ältesten Platz Thailands (gegründet 1898). Der Gymkhana ist zwar nur 'ne 9-Loch-Wiese, kostet aber für 18 Löcher nur 500 Baht inklusive Caddy, liegt mitten in Chiang Mai und ist eine äußerst preisgünstige Alternative zu den besser manikürten Plätzen rund um die Stadt. Mittlerweile ist der Hochsaison-Preis, egal ob Alpine, Highlands, Green Valley, Maejo und wie sie alle heißen bei 100 - 150 €. Das sehen wir nicht ein! Außerdem ist es hier nicht koreanerlastig, sondern die Expats prägen die Szenerie. Wir spielen mit einem Dänen zusammen, alles in allem recht angenehm.  









Wir verlassen das Anusorn Home and Garden tags darauf und machen uns auf den Weg nach Wiang Chai, ein kleines Örtchen nahe bei Chiang Rai. Nach 100 Kilometern folgt der erste Stopp kurz vor Wiang Pa Pao, Kaffeepause mit Kuchen. Zweiter Stopp kurz danach, die Landschaft wird wieder grüner, der Reis wird gepflanzt. Dann wird's zäh, die nächsten 60 km sind mehr oder weniger eine einzige Baustelle, die Road 118 wird auf vier Spuren verbreitert. 35 km vor'm Ziel letzter Halt zum Rauchen und Shoppen im Export 71, die finden sich oft an einer PTT-Tankstelle. Neue kurze Hose gefunden, passt. Nach knapp 4 Stunden und 210 km erreichen wir unser nächstes Airbnb, die Sriwiang Villa abseits aller Ortschaften, sehr ruhig, geräumig mit zwei Schlafzimmern und zwei Bädern. Sehr schön, nur am Mobiliar wurde etwas gespart, es gibt keinen vernünftigen Tisch, an dem man essen kann und leider keine Liegen oder Stühle für die Terrasse. Für 50 € pro Nacht aber vollkommen okay.



Eingang zu unserer Unterkunft 


schöne Terrasse, leider kein Mobiliar 

Klapphocker ausklappen zum Kaffee und Frühstück 


Viel Platz, und endlich mal wieder ein weiches Kissen!!!


Von hier braucht's 25 Minuten bis ins Zentrum (gestern Abend Essen auf dem Nachtmarkt) oder 20 Minuten zum Khamnara Golfplatz. Die 10-Loch-Anlage bespielen wir zweimal, kostet schlappe 500 Baht pro Person, Cart inkludiert. Caddys gibt's keine, das macht die Sache angenehm preiswert. Und wo gibt's das Clubhaus schon in einem ausrangierten Linienbus? Alles sehr basic und rustikal, trotzdem ist der Platz gar nicht schlecht. Sparwoche läuft!

das Clubhaus 😂

"Rezeption" und "Restaurant"


Die Bahnen liegen inmitten der Reisfelder 





Weiß, golden, schwarz, farbig

  Auf unserer golffreien Samstags-Tour rund um Chiang Rai finden wir tatsächlich noch nicht gesehene Highlights. Beginnen wir mit dem Klassi...