Freitag, 6. Februar 2026

Sparwoche

 

Nach der überteuerten Runde im Gassan Legacy halten wir uns etwas zurück und spielen den ältesten Platz Thailands (gegründet 1898). Der Gymkhana ist zwar nur 'ne 9-Loch-Wiese, kostet aber für 18 Löcher nur 500 Baht inklusive Caddy, liegt mitten in Chiang Mai und ist eine äußerst preisgünstige Alternative zu den besser manikürten Plätzen rund um die Stadt. Mittlerweile ist der Hochsaison-Preis, egal ob Alpine, Highlands, Green Valley, Maejo und wie sie alle heißen bei 100 - 150 €. Das sehen wir nicht ein! Außerdem ist es hier nicht koreanerlastig, sondern die Expats prägen die Szenerie. Wir spielen mit einem Dänen zusammen, alles in allem recht angenehm.  









Wir verlassen das Anusorn Home and Garden tags darauf und machen uns auf den Weg nach Wiang Chai, ein kleines Örtchen nahe bei Chiang Rai. Nach 100 Kilometern folgt der erste Stopp kurz vor Wiang Pa Pao, Kaffeepause mit Kuchen. Zweiter Stopp kurz danach, die Landschaft wird wieder grüner, der Reis wird gepflanzt. Dann wird's zäh, die nächsten 60 km sind mehr oder weniger eine einzige Baustelle, die Road 118 wird auf vier Spuren verbreitert. 35 km vor'm Ziel letzter Halt zum Rauchen und Shoppen im Export 71, die finden sich oft an einer PTT-Tankstelle. Neue kurze Hose gefunden, passt. Nach knapp 4 Stunden und 210 km erreichen wir unser nächstes Airbnb, die Sriwiang Villa abseits aller Ortschaften, sehr ruhig, geräumig mit zwei Schlafzimmern und zwei Bädern. Sehr schön, nur am Mobiliar wurde etwas gespart, es gibt keinen vernünftigen Tisch, an dem man essen kann und leider keine Liegen oder Stühle für die Terrasse. Für 50 € pro Nacht aber vollkommen okay.



Eingang zu unserer Unterkunft 


schöne Terrasse, leider kein Mobiliar 

Klapphocker ausklappen zum Kaffee und Frühstück 


Viel Platz, und endlich mal wieder ein weiches Kissen!!!


Von hier braucht's 25 Minuten bis ins Zentrum (gestern Abend Essen auf dem Nachtmarkt) oder 20 Minuten zum Khamnara Golfplatz. Die 10-Loch-Anlage bespielen wir zweimal, kostet schlappe 500 Baht pro Person, Cart inkludiert. Caddys gibt's keine, das macht die Sache angenehm preiswert. Und wo gibt's das Clubhaus schon in einem ausrangierten Linienbus? Alles sehr basic und rustikal, trotzdem ist der Platz gar nicht schlecht. Sparwoche läuft!

das Clubhaus 😂

"Rezeption" und "Restaurant"


Die Bahnen liegen inmitten der Reisfelder 





Mittwoch, 4. Februar 2026

Warten, Wäsche, Waroros


Die Golfplätze rund um Chiang Mai sind teuer geworden. Da freut man sich über jedes (vermeintliche) Schnäppchen, z.B. die Promotion im Gassan Legacy, nur gültig am 2.2. für 1.500 Baht, nur für Thais und Thai Residents. Wir ergattern die letzte Startzeit um 12:30 Uhr. Dank meines Thai Führerscheins erhalte ich besagte Rate, Annette muss leider das volle Farang Package-Greenfee bezahlen: 3.990 Baht! Ja, und dann ist es hier wie immer: pickepackevoll mit Koreanern, Tee Times im 8-Minuten-Takt, zusätzlich aufgrund der enormen Wasserlastigkeit des Platzes extrem langsames Spiel, die vorhersagbare Konsequenz: Warten, Warten, Warten!!! Beim letzten Mal hatten wir schon gesagt, hier nie wieder, aber mangels Alternativen und der Nähe zur Unterkunft - na ja.











Nach etwas über 4,5 Stunden sind wir fertig, gerade noch Zeit genug für ein Abendessen im Gamberry Café (die schließen um 18:00 Uhr) und ein paar Fotos mit Kison, dem Biker und der guten Seele hier. Ein echtes Unikum...




Gestern war's Zeit, den Vormittag mit ein wenig Sightseeing zu füllen. In der kleinen Chinatown rund um den Waroros Market gibt's einiges zu entdecken. Gut, daß ich vorher einen Parkplatz gegoogelt habe, sonst hätte man hier keine Chance, am Straßenrand was zu finden. Wir schlendern um und in die Markthalle, entdecken den ein oder anderen Tempel, den angrenzenden Ton Lam Yai Market, den Blumenmarkt in der Nähe des Ping River und gönnen uns 'ne Kaffeepause.



Thamel Café 


Frösche, Mini-Schildkröten, Aale - ist aber keine Tierhandlung!


Blumenmarkt 



Waroros Markthalle







Ja, es gibt noch Fahrrad-Rikschas

Wir fahren quer durch die Stadt zum Wat Umong. Da habe ich doch etwas mehr erwartet - eine olle Stupa und nebenan/darunter ein Mini-Tunnel-System. Naja, kann man angucken, muss man aber nicht.




eine traditionell gekleidete Thai-Dame beim Foto-Shooting



Nach soviel "Stadt" brauchen wir unbedingt ein paar entspannte Stunden am Pool, bevor wir die Wäsche, die wir am Morgen in unserer Stamm-Laundry gegenüber vom Aruntara abgegeben haben, am frühen Abend wieder abholen. Das verbinden wir mit einem Abendessen im Supattra Restaurant. Aber da werden wir zukünftig nicht mehr auftauchen und speisen, da hat die Sauberkeit doch arg nachgelassen.

Sparwoche

  Nach der überteuerten Runde im Gassan Legacy halten wir uns etwas zurück und spielen den ältesten Platz Thailands (gegründet 1898). Der Gy...