Samstag, 12. April 2014

Die letzte Woche...

...fällt leider berichtsmäßig extrem kurz aus, da erst heute, Samstag, den 12. April, am Flughafen Chiang Mai für mich wieder Internet verfügbar ist. Wir haben noch ein paar heiße Runden hinter uns gebracht, jeden Tag Temperaturen zwischen 37 und 40°, die Schläger flutschen nur so weg. Vom Kirimaya ging´s in knapp 3 Stunden zum Sonntag Mittag megavollen Kabinburi Sports Club, eine lange Runde. Im Dunkeln erreichten wir erst das Royal Hills Golf Resort. Das Zimmer war bescheiden, der Platz dagegen klasse. Nach unserer Runde hatten wir eine lange Fahrt nach Sukhothai (5,5 Stunden). Von dort folgten noch 4 Nächte im Veranda nahe Chiang Mai, z.Z. eine übervolle Stadt wegen dem bevorstehenden Songkhran Fest. Zu dieser Zeit nie wieder! So jetzt ist boarding, der Rest folgt zuhause.

Montag, 7. April 2014

WiFi Announcement

Nur mal so für zwischendurch: falls hier tagelang nixmehr gepostet wird, dann geht im betreffenden Hotel meine Wlan-Verbindung wieder mal nicht. Momentan sind wir in Sukhothai und ich versuche aufzuholen, was geht. Was nicht geht, eben erst zu Hause. Die letzten 4 Tage verbringen wir im Veranda Chiang Mai und dort ist erfahrungsgemäß keine connection. Also, Geduld! Danke.

So liebe Golfer, im Royal Hills in Thailand gibt es noch Etikette-Ansätze, wäre nicht schlecht für D :-)

 

Samstag, 5. April 2014

Die längste Runde



Nach dem Frühstück auf der Poolterrasse des Muthi Maya warten bereits unsere beiden Caddies mit Golfcart (Pflicht!), um die vorgebuchte Runde auf dem hauseigenen Kirimaya-Golfplatz zu drehen. Wir beginnen ungewöhnlich an Loch 11, da die 10 belegt ist und die Rückfahrt zum Abschlag 1 so ca. 15 Minuten mit dem Cart gedauert hätte. Bis zum erwähnten Abschlag 1 schaffen wir es auch, aber dann öffnet der Himmel seine Schleusen und wir müssen die Runde nach 8 gespielten Löchern vorerst mal abbrechen. Ein heftiges Tropengewitter mit anschließendem Dauerregen lässt die Fortsetzung der Runde fraglich erscheinen. Wir bunkern unsere Bags im Proshop, lassen uns zurück zum Zimmer fahren, ich muss allerdings wieder zurück, weil der Autoschlüssel noch in meiner Golftasche ist, dann wieder zurück, und erneut los mit dem eigenen Wagen, erneut zum Outlet, damit wir den Tag nicht nutzlos im Zimmer verplempern. So gegen 15:30 Uhr sind wir zurück, und siehe da, es hat aufgehört zu regnen, um 16:00 Uhr setzen wir die für 6 Stunden unterbrochene Runde mit denselben Caddies fort und spielen noch die fehlenden 10 Loch. Der Platz hat das immens viele Wasser gut verkraftet, nur die Bunker sind teilweise noch geflutet. So, wieder Rückfahrt von Loch 10 zurück zum am anderen Ende des Platzes gelegenen Clubhaus, was ein Gedöns und Fahrerei mit Golfcart, Shuttlebus, eigenem Fahrzeug, Shuttle-Tuktuk zum Zimmer undsoweiterundsofort. Auch die Caddies hatten einen langen Tag, so gibt es heute mehr Trinkgeld als gewöhnlich, für jede der Damen 350 Baht.

Trotz der ganzen Hin- und Her-Fahrerei raffen wir uns nach Duschen und Umziehen nochmals auf, außerhalb der Anlage ein kleines Thairestaurant zu suchen und finden nach wenigen Kilometern auch eines, welches noch geöffnet hat und so beenden wir den Tag mit Khao Ped und gegrilltem Hühnchen vom Holzkohlegrill.

Freitag, 4. April 2014

Khao Yai GC und Muthi Maya: 1+



Einer der schönsten Golfplätze Thailands wartet heute auf uns. Der Khao Yai Golfclub hieß früher mal Missions Hills Khao Yai und ist ein Jack Nicklaus Design. Es gab ein riesiges Hotel dazu, seit Jahren leider nur noch Ruine. Trotzdem: der Platz ist wie gemalt, die Fairways hingezaubert in 2 Täler zwischen den imposanten Hügeln der Region. Für 750 Baht Greenfee wochentags gibt es in ganz Thailand kaum ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Muttern macht Annettes Caddie, Sohnemann lernt noch und darf mir assistieren. Macht das Familienteam aber gut, die Runde ist ein ewiges Auf und Ab, gute Schläge, schlechte Schläge.  Beeindruckend sind die feuerrot blühenden Flamboyant-Bäume und die dazu korrespondierenden Bunker mit intensivbraun-rotem Sand – toller Anblick auch bei bedecktem Himmel. Ich liebe diesen Platz!!! Statt Essen im immer noch provisorischen Clubhaus gibt es unsere geliebte „clear soup with minced pork, vegetables and tofu and steamed rice and prik nam pla“  heute in der Garküche an der Kreuzung im Dorf – gut und preiswert.
Auch nachmittags gibt es keine Sonne, wir verbringen ein paar Stunden auf unseren Poolliegen und fahren am frühen Abend ins 30 km entfernte Outlet Center am Highway 2, nicht ohne vorher vergeblich eine Wäscherei zu suchen, die unseren Wäscheberg reinigt. Auf der Rückfahrt ist ein Tankstopp angesagt, doch unsere bevorzugte Tanke an der 2090 hat Pumpenausfall und so müssen wir wieder zurück und zur überteuerten Shell, die hat noch nicht mal E20 und so zahlen wir statt 36 Baht horrende 45 Baht pro Liter für Bleifrei 95. Naja, besser, als liegen bleiben. 

Mit unserem Thai-Kauderwelsch und vorbereiteten Zetteln mit Gerichten auf Thai geschrieben lassen wir uns ein Abendessen in einer anderen Garküche am Straßenrand munden.

Donnerstag, 3. April 2014

Alte und neue Bekannte



Wir bleiben in der Region und nach 2 Nächten im Mountain Creek Resort lassen wir 3 Nächte im Kirimaya folgen, ebenfalls ein hochklassiges Hotel mit eigenem Golfplatz, direkt am Rande des Khao Yai Nationalparks gelegen. In nur 35 Minuten erreichen wir über Highway 2 und Route 2090 die kleine Landstraße 2046, die uns in wenigen Minuten allerdings zuerst zum Bonanza Golfplatz führt, äh führen soll… Einmal die Abzweigung verpasst, und schon erleben wir Thailands Pampa mit Schlaglochpisten ins Nirwana und allem, was dazu gehört.
Aus 35 Minuten werden dann 60, endlich sind wir angekommen und für 500 Baht Greenfee können wir wieder losballern. Der Platz ist im Vergleich zu vor 3 Jahren nochmal besser geworden und es macht Spaß, mal wieder hier zu spielen. Nach der Runde Dusche, Mittagessen im Club und anschließend weitere 20 Minuten Fahrt bis zum Golfresort Kirimaya, kurz unterbrochen durch Getränkekauf im Minimarkt im Khao Yai Village. Wir bekommen unser Horizon View Zimmer Nr. 124, leider funktioniert die Klimaanlage nicht, aber in einer halben Stunde soll´s wieder funzen.

Wir verbringen derweil den Rest des Nachmittags am Pool, schön wieder hier zu sein. Nach Rückkehr im Zimmer funktionieren weder Klimaanlage noch diverse andere Elektriktricks, nach neuerlicher Nachfrage an der Rezeption, heißt es nun wieder mal: Zimmerwechsel. Aber was für einer. Ein Van bringt uns zum auf dem gleichen Gelände liegenden Muthi Maya, 6 Minuten Fahrt (!) bis dorthin. Mittlerweile ist es dunkel und wir können nur erahnen, in welche Luxusenklave man uns verfrachtet hat: wir beziehen eine Poolvilla im XXL-Format. Küche, 2 Bäder, Wohnzimmer, Schlafzimmer und als Extrabonus unsere eigene Poollandschaft mit Sala im Aussenbereich.
Das nenne ich mal ein Upgrade. Unser Thai Set Dinner für Zwei im Acala Restaurant müssen wir allerdings wieder im Kirimaya-Trakt verköstigen. Ist nicht schlimm, war im Thomas Cook-Paket inkludiert und ist auch dieses Jahr exzellent. Gesättigt fährt uns der Hotel Shuttle zurück zum Muthi Maya, an der Rezeption dort steigen wir in ein anderes Cart, das uns zum Zimmer bringt. Ganz schön kompliziert, aber jeden Extraweg wert.

Mittwoch, 2. April 2014

"Two on, Sir!"

Heute morgen steht der Panorama Country Club auf dem Programm, ein wunderschöner Platz, gar nicht weit entfernt von unserem Standort im Mountain Creek. Doch schon das riesengroße Plakat am Eingangsportal lässt unsere Pläne Makulatur werden. Die PGA of Thailand spielt hier ab morgen ihr 4-tägiges Professional Tournament aus, heute ist Proberunde, eine kurze Nachfrage im Proshop lässt es gewiss werden. Course closed for the public! Schade. Also wieder zurück und die Runde im Mountain Creek, die eigentlich erst für morgen geplant ist, heute spielen. Mit 1550 Baht incl. obligatorischem Cart und Caddie sind wir am heutigen sports day dabei. Die Runde gestaltet sich genauso wie vor einem Jahr: herbe Ballverluste wegen zahlreichen Felsbarrieren mitten auf der Spielbahn, enge Fairways, die links und rechts abfallen und die weiße Kugel ins dichte Gestrüpp befördern. Ab Handicap 0 oder besser hat man hier bestimmt auch Spaß am Spiel...

Zu allem Übel haut sich Annette mit ihrem eigenen Schlag einen Stein ins Auge und ist erstmal halbwegs out of order. Ab Loch 15 geht nur noch wenig. Darum ist nachmittags Entspannung auf der Zimmerterrasse angesagt. Mir geht mein frustrierendes Geholze nicht aus dem Kopf und so mache ich mich später nochmals auf, 9 Löcher nachzulegen. Der Gesamteindruck bleibt, Masochismus scheint eine treffende Beschreibung meines Tuns zu werden. Einzig mein mir zugewiesener Caddie ist top, die Dame hat´s echt drauf, findet jeden Ball, erkennt jede Puttlinie und schert sich nicht weiter um mein holpriges Spiel.
Absolute Krönung Loch 9: 538 yards, also so ca. 485 Meter lang. Der Abschlag sitzt perfekt, die sichere Variante bedeutet ein Eisen 7 downhill und einen Pitch ins Grün. Die andere Variante forciert mein Caddie mit "two on". Also rechts über eine Baumgruppe abkürzen, 220 yards bis zum in einer Mulde liegenden Grün. Der erste Schlag endet zu flach im Gebüsch, der zweite geht über die Bäume und nach wenigen Sekunden folgt ein lauter Knall - Caddie lacht sich schlapp. Der Parkplatzwächter zeigt uns dann, wo der Ball liegen geblieben ist, nachdem er vom Wellblechdach, der die Autos vor der Sonne schützt, runter gefallen ist. Und da war er noch nicht einmal im AUS. Letztlich wird´s ne 8 auf der Scorekarte. WOW, tolles Finish.

Ein gutes Essen im Clubhaus (auf dem Bild rechts im Hintergrund zu sehen) tröstet über die Widrigkeiten des Tages hinweg.

Dienstag, 1. April 2014

Singha Park

Nur wenige Minuten vom Hotel entfernt spielen wir heute unsere zweite Runde in Khon Kaen, und zwar im Vorzeigegolfclub der Singha Brewery, die innerhalb der Santiburi-Gruppe 3 Top-Plätze ihr eigen nennt. Den ersten kennt der Leser ja bereits, gemeint ist der in Chiang Rai, der zweite befindet sich auf Ko Samui, und der neueste eben direkt neben der berühmten thailändischen Brauerei. Diese stellt u.a. Bier der Marken Singha und Leo her. Der Platz ist nahezu makellos, nur an Loch 1 und 9 wird ein bisschen gewerkelt und manikürt, ansonsten steht jeder Grashalm akkurat neben dem anderen.

Der Platz bietet eine ganze Menge Wasserhindernisse, enorm viele Bunker und pfeilschnelle Grüns mit Ups and Downs. Auf meine 87 heute bin ich deswegen einigermaßen stolz, auch Annette hat gut gescort, im Birdiepool herrscht jedoch wieder Gleichstand 4:4. Die absolute Krönung ist allerdings die Architektur des Clubhauses, die Umkleideräume sind zudem allerbestens ausgestattet, vom Klo guckt man durch eine bis zum Boden reichende Glaswand auf den Platz. Das Durchgucken funktioniert aber wohl nur von drinnen nach draußen. Abgerundet haben wir den Golftag mit gutem und preiswertem Thaiessen im Clubrestaurant.



Erst um 14:30 Uhr starten wir zu unserer nächsten Etappe. Über den Highway 2 erreichen wir gegen 17:15 Uhr das Mountain Creek Resort, ein neues Luxus-Golfresort mit Hotel und 27-Loch-Anlage. Unsere Winter Escape Villa ist stilvoll, top designed, sehr geräumig und hat eine tolle Terrasse mit Blick auf Loch 1 des Mountain Course. Leider fühlt sich auch eine Ameisenkolonie äußerst wohl und nimmt einen Teil des Zimmers durch einen Riss zwischen Boden und Fensterrahmen in Beschlag. Die chemische Keule treibt die Jungs sogar noch weiter in den Raum. Das Personal stellt uns sofort eine Ersatz-Villa zur Verfügung. Die Auswahl ist ja groß, wir sind die einzigen Gäste! Im Restaurant wartet man schon auf uns, sonst ist nichts zu tun und die Angestellten wollen nach Hause. Wir haben ihnen den Gefallen getan und sind nach dem schnellen Abendessen sofort wieder weg. Der Golfcart-Fahrer bringt uns zurück zu unserem hoffentlich insektenfreien Zimmer.


Montag, 31. März 2014

Wer kennt Khon Kaen?

Wir kennen Khon Kaen seit heute ein wenig besser, nachdem wir unsere Morgenrunde im Dancoon Golfclub gedreht haben und nachmittags nochmals in die City mussten. Die Runde auf dem etwa 20 km vom Zentrum gelegenen Platz war preiswert (300 Baht), allerdings ist der Platz nicht das Sahnestückchen unter Thailands Plätzen. Gerade in der Trockenzeit sind die Fairways teils recht bräunlich, dafür laufen die Bälle besser- falls man das besagte Fairway trifft. Meine Quote war heute eher bescheiden und der Rest des Spiels fragwürdig. Darum ist Annette heute mit 2 Birdies auch in Führung gegangen. Es steht momentan 3:4. 


Mein männlicher Caddie war eine selten stumme Triefnase, der konnte genauso viel Englisch wie ich Thai, nee, sogar weniger. Hier im Bild allerdings Annettes passables Pendant weiblicher Natur. Nun gut, wieder um eine Erfahrung reicher.

Da uns nach 10 Tagen so langsam unsere insgesamt 50 Zigarillos ausgehen, lotste uns ein Hotelangestellter nach seinem Feierabend um 15:00 Uhr noch einmal in die Stadt und brachte uns zum Sueng Kang Supermarkt mitten im Gewusel, wo wir tatsächlich die gewünschten Schmaucher bekommen haben. So was raucht hier sonst niemand, darum sind die Läden äußerst rar in Thailand. Im Anschluss führt er uns noch über den lokalen Großmarkt im Stadtzentrum, hier gibt es alles, was Thaifrau und Thaimann so braucht, leider habe ich meine Kamera vergessen, daher kein Bild. Schade.


Zurück im Hotel genießt Annette im Spa noch eine Gesichtsbehandlung, wollen wir hoffen, dass sie die gestern abgegebene Wäsche, die wir am normalen Hotel-Tarif vorbei in private Hände gegeben haben, nun mitbringt. Sonst haben wir ein Problem und haben kaum noch was zum Anziehen. Ich beobachte derweil von unserer Terrasse die Angelqualitäten einheimischer Hobbyfischer.

Sonntag, 30. März 2014

Second chances

Ja, zuerst einmal bekommt der Golfplatz eine zweite Chance, gnädig zu mir/uns zu sein. Die hat er nicht genutzt. Außer einem schlappen Birdie war heute wieder nicht viel drin. Da Wochenende ist und wir gestern schon ohne Ende warten mussten, vor uns ein Viererflight, davor ein Sechser (!!), wollten wir heute mal zügig über den Platz gehen und haben den geplanten Ubol Ratana auf irgendwann verschoben und sind nach einem sehr frühen Frühstück bereits um 7.00 Uhr an Loch 1 gestartet. Um 10:30 Uhr beenden wir unsere 18-Loch-Runde, das haben wir auch in Thailand noch nicht oft geschafft. Doch in Kanchanaburi stand ich mal um 6:00 Uhr am ersten Abschlag, da waren´s auch schon 30°. Nach Dusche und Koffer packen essen wir im Clubhaus und sind high noon on the way. Die Etappe heute ist recht kurz und die 170 km bis Khon Kaen auf dem Highway 2 sitzen wir auf einem Ledersitz ab. Im Zentrum Khon Kaens machen wir einen Stop im Central Plaza, diese Idee haben mit uns geschätzte 17684 Thais ebenfalls, daher dauert die Einfahrt zum Parkhaus fast so lang wie die Shorts-Anprobe im XL for men-Warehouse. Hab ja in Dan Sai alles liegen lassen (fleißige Leser werden sich erinnern), darum brauche ich Beinkleid-Nachschub. 


Vom Shopping-Center zu unserem Resort "Wishing Tree" sind es nochmal 25 Minuten, hier bleiben wir tatsächlich mal 2 Nächte am Stück. Das Hotel ist in einem Top-Zustand, unsere Villa (zweitgrößte von 4 Zimmerkategorien) ist schick und komfortabel, man hat nach der Teilüberflutung vor ca. 3 Jahren viel getan und gewerkelt, jetzt strahlt alles und wir geniessen den Nachmittag. 

 
Eine kurze Radtour durch´s angrenzende Dörfchen darf nicht fehlen. Im 
Anschluss inspizieren wir den neuen Pool am Nan-River, der komplett neu angelegt werden musste, da alles weggerissen war.

Die Küche im Hotelrestaurant ist exzellent, gehobene Thai dishes zu entsprechenden Preisen, aber leeecker. Alles in allem hat das Resort seine zweite Chance aus unserer Sicht zu 100% genutzt. Schapoo.

Unglaublich, nun bin ich zum ersten Mal in diesem Urlaub á jour mit diesem Blog. Mann, ich freu mich. Endlich mal aufrecht da stehen und zeigen, was man kann und hat...


Samstag, 29. März 2014

Chiang Khan, Mekhong und Golf

Ich muss die Gelegenheit nutzen, nach Tagen funktioniert hier in Nong Khai im Victory Park Golf Resort WiFi wieder auf meinem Netbook. Kurzbericht: Wie sind wir hierhin gekommen und was haben wir heute alles erlebt? Von Dan Sai fahren wir über Loei bis zum aufstrebenden Örtchen Chiang Khan, direkt am Mekhong gelegen. Hier entwickelt sich ein interessanter Touristenspot, in der westlichen Hemisphäre allerdings noch weitgehend unbekannt. In den Gassen direkt in Flussnähe reiht sich Guesthouse, Restaurant, Coffee Shop, Klamotten- oder Souvenirladen an den anderen, es geht sehr beschaulich zu, scheint noch ein echter Geheimtipp zu 
sein. Wir geniessen die Ruhe in einem Café auf der Terrasse mit Blick auf Laos, Annette kauft das ein oder andere Anziehteil. 

 







Für weitere 2 Stunden führt die Route 211 fast immer entlang des mächtigen Flusses, bis wir irgendwann auf den National Highway 2 stossen, von dort sind es nur noch wenige Kilometer bis zum Victory Park Golf Club. Wir übernachten dort im Resort und schaffen in 4,5 h so gerade eine 18-Loch-Runde, bevor die Sonne untergeht.

Freitag, 28. März 2014

Abseits der Touri-Pfade


Phrae ist ja schon kaum bekannt, aber in welche Gegenden es uns dann verschlägt, meiomei. Frühes Frühstück, früher Start zum nächsten Golfplatz. Um 8:00 Uhr fahren wir los über die Straßen 101, 11 und 1045 und sind gegen 9:20 Uhr und 120 km später im Sirikit Dam Golf Course, ein EGAT-Platz (thailändische Elektrizitätsgesellschaft) nahe am gleichnamigen Staudamm, angelangt.
Hier zahlen wir das niedrigste Greenfee ever in Thailand: 200 Baht!!! Die ersten beiden Löcher, ein Par 4 und ein Par 5 führen schnurgerade am Fluß Nan entlang und sind ein Einstieg, da weiss man sofort, wo der Golfhase lang läuft - immer nahe am Abgrund. Schräglagen, blind holes, Wasserhindernisse, out of bounds, Bäume mitten im Fairway, alles was das Golfleben schwer macht. Aber absolut interessant. Unsere Caddies finden´s auch recht spaßig und bei Temperaturen, die zum Schluß der Runde so gegen 40° tendieren, sind wir doch am Ende froh, ohne Kreislaufkollaps zurück im Clubhaus zu sein und Suppe, Reis und Bier zu geniessen. Was weniger klasse war, ist der Zustand der Umkleideräume. Aber für eine Dusche hat´s gerade gereicht.
















Was folgt, ist eine lange und kurvenreiche Fahrt über diverse Landstraßen (1146, 21, 1214, 1143, 2013, 2114) nach Dan Sai im höher gelegenen Bergland des Isaan. Ziemlich geplättet erreichen wir gegen 17:00 Uhr den Ort und finden unser Hotel Phunacome ausnahmsweise recht problemlos. Wiederum verbringen wir hier nur eine Nacht. Das kleine Resort hat sich selbst das Öko-Label verpasst, wenn allerdings an allen Ecken und Enden Strom verprasst wird, z.B. für Hightech-Standventilatoren, Poolpumpen, Klimaanlagen oder am nächsten Morgen 3 elektrische Geräte für eine Tasse Kaffee zum Einsatz kommen, dann sollten die ausnahmslos jungen Damen, die dort angestellt sind, das nochmal überdenken. Das Abendessen ist jedenfalls gut und einen Raucher-Pavillon am Teich gibt´s auch. Save the earth, aber rettet mich erst später. Unser Upgrade-Eckzimmer ist wunderschön, der Balkon mit Wäscheständer auch. Allerdings haben diese außerhalb des Zimmer gelegenen Trocknungseinrichtungen den Nachteil, dass man ab und an am Abreisetag was vergisst. Dafür ist das Gepäck leichter und kurze Hose, Polohemd und Underwear kann man immer irgendwo nachkaufen. Uwe, DU HORNOCHSE! So wie die zwei in Bildmitte...

Isaan Village im Phunacome Resort

Ende Gelände - Fazit Teil II der Rundreise

Was soll ich schreiben? Ja, auch der zweite Teil von Januar bis März war sehr erlebnisreich, hatte ein paar Highlights (wir haben viel Neues...