Samstag, 12. Dezember 2015

Ein Platz für Masochisten


Was tut man, wenn man einen 27-Loch-Platz vor der Nase hat? Man spielt alle 27! Im Namen findet sich ja sowohl "Mountain" als auch "Creek". Von beidem war heute reichlich zu spüren, v.a. wenn man die Hölzer nicht richtig im Griff hat und sich von einer misslichen Lage zur nächsten hangelt. Da hilft Annette auch nicht ihr vorbestellter Caddie Nr. 80 vom letzten Jahr und mir nicht mein männlicher Gehilfe, der jede Puttlinie perfekt liest. Wenn wir meinen, noch schwierigere Grüns als in den Tagen zuvor kann es nicht geben - weit gefehlt. Thailand´s Plätze scheinen momentan im Wettbewerb zu liegen unter dem Motto: wir haben die schlimmsten Breaks und größten Wellen, das kombinieren wir mit 11 auf dem Stimpmeter und schon weiß Gottfried Golf aus Germany nicht mehr, wie´s geht.
Na ja, wenigstens ein Birdie und auf den dritten Neun haben wir uns dann halbwegs warmgespielt. Ach ja, und manchmal ist so ein Cart auch angebracht. Manche Plätze muss man einfach nicht laufen. Fazit: Es hat trotzdem Spaß gemacht, hier immer wieder gerne. Auch das Drumrum passt, Unterkunft klasse, Clubhaus erste Sahne, hervorragendes Essen. Vielleicht ein wenig teuer.

Wir lassen uns noch ein wenig berieseln vom Karaoke-Sound und dem Thai-Gelaber des Soundanimateurs und dem Firmenchef, die "Baital Turbine" hat heute ihren Abschlussabend vom Firmenincentive mit Ringelpitz und Verkleidung. Typisch Thai - gesellige Menschen finden hier immer einen Vorwand, das Kind im Manne und auch der Frau zu entdecken.


Freitag, 11. Dezember 2015

Heiß!

Im dritten Anlauf hat es endlich geklappt. Nachdem wir in den letzten beiden Urlauben 2 vergebliche Versuche gestartet haben (immer ein PGA-Turnier), dürfen wir heute mal wieder den Panorama Country Club spielen. Selten ist ein Platz so schwer, das zeigt sich auch im heutigen Score (Annette 90, ich 92). Da ich der Meinung bin, nur von "schwarz" gibt es mir den richtigen Kick, ist das Frustpotential doch relativ hoch. Knapp 6800 yards stehen auf der Scorekarte, gar nicht mal soooo lang, aber der Platz verzeiht nix, entweder Faiway oder Dschungel - oder Wasser. Es gibt 2 Abschläge, da brauchst du 220 yards carry, einmal klappt´s, einmal bleibt der Ball im Baum hängen und fällt in den Teich. Dabei war´s eigentlich der beste heute.
Ich slice, hooke, und wenn ich mal das Green in regulation getroffen habe, brauche ich grundsätzlich 3 Putts. Schwieriger und schneller können Grüns kaum sein. Viele Breaks, alles hängt irgendwie, selbst die guten Strokes zum Birdie entwickeln sich dann zum Zitter-Bogey. Aber was soll´s, es hat Spaß gemacht, die Caddies hatten auch mal wieder Lust. Alles in allem eine heiße Runde bei 35° und Schwitzfaktor 10.
Heute ist nicht viel los, so sind wir schnell durch, im Clubhaus gibt´s nach einer schnellen Dusche lecker "flat rice noodles with spicy minced pork", ein absolutes kulinarisches Highlight, Chang-Bier darf nicht fehlen.

Und noch ein paar Bilder von einem Top-Platz...





Nur 20 Minuten Fahrt haben wir heute von dort zum Mountain Creek Golf Resort. Wir bekommen unsere vorgebuchte Winter Escape Villa mit Blick auf Fairway 1 des Mountain Course. Der Platz hat 27 Loch, ist mörder schwer, versöhnt aber durch die tolle Unterkunft und eines der pompöööösesten Clubhäuser Thailands. 2 Nächte bleiben wir hier und freuen uns jetzt schon auf die Runde morgen früh. Vielleicht tun wir uns ja sogar alle 27 Loch an.

Das Essen im Clubhaus heute abend war übrigens auch "hot". Chillis beherrschen die Teller und Schüsseln und hinterher den Gaumen. Hoffen wir mal, dass wir unsere Abschlagzeit morgen um 08:40 Uhr nicht wegen überlangen "Sitzungen" verschieben müssen.













So, Kaymer ist im Fernsehen, ich muss jetzt Supersports gucken, es läuft die Thailand Golf Classic.

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Ich Marshall - Du Farang



Bereits um kurz nach 6:00 Uhr sind wir beim Frühstück. Das Personal ist entweder nicht vorhanden oder noch im Halbschlaf. Da wir bereits um 08:30 Uhr eine Startzeit im knapp 40 km entfernten Rancho Charnvee Golf Club haben, sind wir schon um 07:30 Uhr on the road. Der Platz liegt gut versteckt im Hinterland und manche Straßen, die wir befahren, haben den Namen nicht verdient. Teils eine einzige Schlaglochpiste. 

Der Platz ist allerdings das genaue Gegenteil: perfekt gepflegt, tolles Clubhaus, interessantes Layout. Allerdings stören ein paar Dinge ungemein: Die Tante am Green Fee-Schalter möchte zuerst nicht unseren Voucher akzeptieren, nach einigen Telefonaten mit wem auch immer ist alles geregelt. Hier zahlt man den Tip zusammen mit der Caddie Fee, macht pro Nase 450 Baht. Gute Idee, denn unsere heutigen Transusen haben auch nicht mehr verdient. Lustlos, konditionsschwach, desinteressiert! Zwei Farangs, und dann noch zu Fuß, kein Cart. Da könnte ich ja eins meiner überschüssigen Kilos verlieren. Da würde ich doch lieber im Fünferflight davor meine Dienste erbringen, die haben alle ein Cart, sind nette Thais in karierten Hosen, und spielen auch noch so langsam, dass ich mich an jedem Loch komplett abschminken und wieder neu zumalen könnte. Aber nein, muss ich mich mit den Langnasen rumärgern. 

Ja, der besagte Fünferflight. Ab dem 2. Loch stehen wir deswegen rum und starren Löcher in den strahlend blauen Himmel, verdampfen unser Liquid in den E-Zigs, und hoffen, dass der Marshall am 4.Loch, ein Par 3, mal eingreift und Anweisung zum Durchspielen gibt. Tut er aber nicht. So dauert es bis zur 8, nachdem er sich von mir Schimpfkanonaden anhören muss, weil er an Loch 6 signalisiert, an der 7 könnt ihr passieren. Der Marionetten-Marshall duckt sich weg, weil diese liebenswerte Gattung aufgeblasener Thaifuzzis 4:1 entscheidet: nicht mit uns. Der Marshall ist heilfroh, dass er von meinen wohl formulierten Aussagen kein Wort versteht und stoisch woanders hinguckt. Ab dem 9. Loch ist für uns alles frei und die Caddies kommen jetzt erst richtig ins Schwitzen. Für die ist das ungewohntes Speedgolf mit potenziertem Abnehmfaktor. Für uns einfach nur befreiendes, schnelles Spiel. Die zweiten neun Loch machen dann auch richtig Spaß, vor allem, wenn man dabei auch noch dicke Caddies quält. 

Nach 3 h 45 m sind wir durch und nehmen noch eine Kleinigkeit im Clubhaus ein, mit Blick auf die davor im See ankernde Yacht inclusive. Hier ist nun richtig was los, ab 13:00 Uhr ist irgendein Charity-Turnier mit Kanonenstart, am heutigen Feiertag (Tag der Verfassung oder so was) sind Kind und Kegel mit dabei.

Wir hangeln uns zurück zu unserer Laundry-Lady und verbringen einen ruhigen Nachmittag an unserem Pool, natürlich mit Blick auf´s 9. Fairway des Kirimaya-Golfplatzes und vieler erfolgloser Versuche, den Ball Richtung Grün zu schlagen. Ich glaube, ich springe gleich mal ins Dickicht gegenüber und finde mindestens 3 Dutzend Bälle vom heutigen Nachmittag. Davon haben wir heute i.Ü. nicht einen verloren. Ausnahmsweise…

Abendessen gibt es heute wieder im Rabieng Pa Restaurant. Morgen geht es dann weiter Richtung Panorama Golf Club, 2 Nächte verbringen wir anschließend im nahe gelegenen Mountain Creek Golf Resort. Ein Katzensprung von ca. 80 km.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Muthi Maya Impressionen

Hier ein paar Impressionen rund um unsere Villa...

Fazit der ersten Tage

Wie ist Thailand denn im Dezember 2015? Aus touristischer Sicht, für uns? Es hat sich kaum was geändert. Die Preise sind moderat geblieben, aufgrund der Deflation im Lande. Die Hotels sind teurer geworden, nicht einheitlich, eher im Hochpreissegment. Manche Top-Golfplätze verlangen viel Geld, teilweise kostet eine Runde 100 € oder mehr. Trotzdem schaffen wir es, im Schnitt ca. 28 € für´s Greenfee zu bezahlen, der Caddie kostet nun fast überall 350 THB, also ca. 9 €. Als Trinkgeld gebe ich immer 300 THB, scheint so akzeptiert zu werden. Den Mietwagen haben wir dieses Jahr günstig über rentalcars / Thairentacar bekommen, pro Tag sind das unter 20 €. Ebenso ist der Spritpreis rapide gefallen, haben wir letztes Jahr noch ca. 1 € pro Liter bezahlt, sind es nun ca. 0,65 €. Essen und Trinken kostet wenig mehr als letztes Jahr, man kann Khao Pad (gebratener Reis mit chicken, beef, pork or vergetables) für 40 Baht bekommen, kann aber auch 400 Baht im 5*-Hotel-Restaurant berappen. Durchschnitt ist hier so in etwa 120 - 150 Baht pro Gericht, also 3-4 €. Passt! Der Wechselkurs könnte besser sein, momentan gibt es 39 Baht für einen Euro, die goldenen Zeiten 45 THB = 1 € sind leider schon ein paar Jahre vorbei.

Das Wetter hier zur high season ist perfekt, zumindest in der Mitte und im Norden. Die Temperaturen bewegen sich tagsüber so bei 30° - 35°, nachts kann´s auch mal unter 20° absinken. Geregnet hat es zur Monsoon Season wenig, sodaß der ein oder andere Baum gar nicht in Blüte steht und die Pegel in den Staudämmen verdammt niedrig sind. Vor Mai wird es auch kaum wieder ordentlich regnen.



Trotzdem sind die Plätze in einem hervorragenden Zustand, so auch heute wieder einer unserer Mitfavoriten, der Khao Yai Golf Club, ein Jack Nicklaus-Design. Für schlappe 900 THB spielen wir ein Juwel. Die Fairways schlängeln sich durch 2 Täler, ringsrum ziehen sich die bewaldeten Hügel mit teils schroffen Karstwänden.
Unsere beiden Caddies (Annette mit Mann, ich mit Frau) sind absolut liebenswert und es entwickelt sich eine tolle Runde. Annette spielt eine 86, ich mit einem Triple Bogey und zwei Birdies eine 83. Auch hier müssen wir heute nicht warten und sind nach 3 Stunden leider schon durch. Bleibt also Zeit, um Wäsche in einer Laundry abzugeben und noch ein wenig am Pool zu entspannen.

Dienstag, 8. Dezember 2015

Best of Thailand



Ja, das ist so mit das Beste, was für uns Urlaub ausmacht. Zuerst mal ein tolles Frühstück auf der Terrasse des Muthi Maya Restaurants ( hier haben wir gestern auch unser Abendessen eingenommen, italienisch mit Pasta und Pizza, dazu tschechisches dunkles Ale, zwar teuer, aber einmal muss das sein), dann die Golfrunde auf dem angeschlossenen Kirimaya Golfplatz. 18 Loch vom Feinsten, keine Bahn ist wie die andere, man sieht auch nie ein anderes Fairway, außer dem, das man spielt. Cartpflicht, natürlich nur mit Caddie. Nach 9 Löchern gibt´s eine kleine Erfrischung.














Der Platz war heute stark frequentiert, währen wir auf dem Platz sind, spielen tatsächlich zwei andere Flights vor uns. Warten müssen wir trotzdem nicht. Wir spielen eine 85 und eine 90, ich bin trotz 3 Ballverlusten zufrieden. Leider dauert die Runde nur 3 Stunden, die Enttäuschung, daß es schon zu Ende ist, ist groß.



Der Entspannungsteil des Nachmittags findet in unserem Sala am Pool statt, als wir um kurz vor 16:00 Uhr aufbrechen, um zum 25 km entfernten Outletcenter zu fahren, müssen wir erst noch ein wenig warten, im Hotel gibt es eine Brandschutzübung incl. Feuerwehrauto und Löschaktion aus dem C-Rohr. Das nimmt man hier sehr ernst, aber "in echt" läuft das wohl etwas chaotischer ab. Aber bitte ohne uns.

Also, Shopping im Outlet am Highway 2, auf dem Rückweg dann zum ersten Mal tanken, und Uwe findet den Tankdeckelöffner nicht. Der Tankjupp lacht sich derweil schlapp,weil ich immer die Motorhaube öffne.Letztlich bekommen wir den Wagen doch noch betankt, Gott sei Tank.

Ein sehr gutes Thai-Essen bekommen wir im Rabieng Pa Restaurant,man kümmert sich rührend um uns. Das liegt auch v.a. daran, weil kein anderer Gast verfügbar ist. Trotzdem, gutes Essen, lecker Bier, und die Chilischoten wachsen bis auf den Tisch.

Montag, 7. Dezember 2015

Khao Yai - ein Gemälde



Der Platz des Sir James Resort liegt uns bei Sonnenaufgang zu Füßen. Die Horde Koreaner beim Frühstück ignorieren wir einfach, auf dem Golfplatz stören sie ab und an, aber das tut der Runde keinen Abbruch. Startzeit 07:30 Uhr, es weht eine leichte Brise bei 24° und die Bahnen liegen vor uns wie hingehaucht. Abwechslungsreich, alter Baumbestand, Inselgrüns, z.T. blind shots vom Abschlag, alles dabei. Beim Score auch. Vom Doppelpar bis Birdie haben wir alles gespielt. Als Hotelgast zahlen wir trotz heutigem Feiertag nur 500 Baht, allerdings kostet der Caddie auch schon satte 350 Baht. Aber was soll´s. Hier noch ein paar Impressionen:






Wir schaffen es, pünktlich um kurz nach Mittag auszuchecken. Im Clubhausrestaurant gibt es exzellente Thaiküche, sauted duck with chinese broccoli und stir fried ricenoodles with beef.

Ein kurzer 40-Minuten-Hüpfer bringt uns in unser Traumhotel Muthi Maya. Hier sind wir bereits zum dritten Mal (davor schon mehrere Male im Schwesterhotel Kirimaya). Bereits um 14:00 Uhr beziehen wir unsere 200 m²-Poolvilla. Ok, einmal darf ich angeben! Hier bleiben wir tatsächlich 4 Nächte am Stück. Wir schauen auf´s neunte Fairway und innerhalb von 2 Stunden sind tatsächlich schon 2 Flights vorbeigekommen. Obwohl der hoteleigene Platz öffentlich ist, spielt hier kaum mal einer.





So, wir machen uns einen entspannten Nachmittag und Abend an unserem kleinen Pool und freuen uns schon auf die morgige Runde, Tee Time 9:00 Uhr, ganz relaxed.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Erfolg und Misserfolg

Die schlechten Dinge wie immer zuerst:
  1. Wir haben beide Ladekabel für Smartphones, Kindles, E-Zigaretten im Suwan Resort vergessen
  2. Annette hat leichte Magenprobleme
  3. Unser Navi spinnt manchmal, lotst uns aber doch noch zum Ziel
  4. Im Ayutthaya Golf Club verliere ich auf 2 Löchern 5 Bälle!
  5. Wir Dussel haben nur 2 kleine Flaschen Wasser auf der Runde, bis zur 10 kein Problem; doch wo sonst alle 3 Löcher ein Kiosk kommt, um die Vorräte aufzufüllen, kommt hier nix mehr - auf dem Golfplatz verdurstet, wir sind kurz davor.
  6. Unser Wagen springt nicht an - nach der Ausfahrt aus der shopping mall Licht angelassen :-(   - mit Hilfe des Clubmarschalls und einem Helfer und den Batterien eines Golfcarts ist das Problem schnellstens behoben - hat uns nur 200 Baht Trinkgeld gekostet
  7. Die Straße zum Sir James Resort ist gesperrt, wir hangeln uns durch die Pampa und kommen trotzdem an
  8. Der erste "heavy downpour" des Urlaubs lässt den Highway unter Wasser stehen 


Die guten Dinge sind ebenfalls erwähnenswert:
  1. In der Ayutthaya Park Mall finden wir ganz schnell ein neues Ladekabel, genauso wie eine thailändische SIM-Karte, die auch funktioniert - falls mal jemand anrufen will: 0066970293618
  2. Ich spiele auf dem längsten Par 4 des Platzes (473 Yards) ein Birdie
  3. Unsere beiden männlichen Caddies sind gut gelaunt und haben wirklich Ahnung von der Sache
  4. Der Tag auf dem Platz war geprägt durch Sonne pur und einer leichten Brise
  5. Das Sir James Resort nähe Muak Lek ist voll gebucht mit Koreanern, die aber auf unserem klasse Zimmer nicht weiter stören. Der Platz liegt uns zu Füssen, kann man vom 4. Stock morgen im Hellen bestimmt gut erkennen
  6. WiFi funktioniert schon wieder einwandfrei

Samstag, 5. Dezember 2015

Ein fast perfekter Tag

Allein im Geisterhotel! Wir werden um kurz vor Mitternacht von vermeintlichen Türschlägen im Nachbarzimmer geweckt. Dies wiederholt sich alle 5 Minuten, bis es mir zu doof wird und ich den Nachbarn mal ordentlich die Meinung geigen will. Aber - keiner da. Nach einer Komplettumrundung des Clubhauses inclusive Hoteltrakt muss ich feststellen: wir sind mutterseelenallein im Gebäude, und das ist nicht so klein. Nach Inspektion unseren zweiten Schlafzimmers stellt sich heraus, es war die Klimaanlage. Runterdrehen, fertig. Ruhe im Kasten.

Um 6:30 Uhr sind wir beim Frühstück und knapp 2 Stunden später unterwegs Richtung Bangsai Country Club. Zuerst ist der Verkehr zäh, wir hangeln uns durch Kleinstädte, die durch Wochenmärkte auf einem Tempelareal die Straßen verstopfen, heute mehr denn sonst, denn heute hat der König Geburtstag, alle sind unterwegs und an diesem Datum ist auch traditionell Vatertag. Trotzdem schaffen wir es in etwas mehr als einer Stunde zum Golfclub, z.T. vorbei an den outskirts von Bangkok. Was hier los ist - irre. Das kontrollierte Chaos.



Da wir erst kurz vor Mittag eine Startzeit haben, bleibt noch Zeit für ein frühes Mittagessen im stylischen Clubhausrestaurant und ein wenig small talk mit einem Australier und seiner aus Singapur stammenden Frau. So, dann aber endlich auf´m Platz. 27 Loch vom allerfeinsten, Wasser nahezu an jedem Loch, tolles abwechslungsreiches Layout. Wenn ich gestern schrieb, die Grüns seien schnell, dann wusste ich noch nichts von Bangsai. Ball angetippt, 3 Meter über´s Loch gelaufen. Nach ein paar Löchern geht es besser, wir scoren ganz gut, ein Birdie ist auch mal dabei, und die Wartezeit hält sich noch in Grenzen.Wir haben nette Caddies, im Gegensatz zu gestern bleibt auch die Runde komplett trocken, und bei moderaten 32° geht auch eine leichte Brise.






Nach der Runde machen wir uns in den tollen "locker rooms" wieder vorzeigbar und beenden den Tag im Golfclub mit einem nochmaligen Thaigericht und Bier auf der Clubhausterrasse.

In 45 Minuten erreichen wir Ayutthaya und Dank der funktionierenden Navi-App auf dem Smartphone finden wir recht problemlos das Baan Thai House. In diesem im klassischen Landesstil errichteten Hotel (viel Holz, Schnörkel, Garten, Teich) verbringen eine Nacht in unserer sogenannten Deluxe Villa. Naja, ein nettes Zimmer mit Balkon, sauber, ruhig, preiswert.







Freitag, 4. Dezember 2015

Startschwierigkeiten

Wir sind pünktlich um 6:00 Uht Ortszeit gelandet. Die Passkontrolle ging recht zügig, Gepäck war auch komplett - so weit, so gut. Dann wurde es leider etwas komplizierter: Die vorab im Internet gekaufte und bezahlte SIM-Karte sollten wir am dtac-Schalter nochmals bezahlen, da ich keine Buchungsnummer vorlegen konnte (gab ja auch keine). Ende vom Lied: nochmal bezahlen, Karte funzt aber nicht, schauen wir morgen nochmal. Den Mietwagen haben wir bei Thai Rent a Car vorgebucht. Doch statt des gebuchten Nissan Almera steht da nur ein verdammt kleiner Toyota Yaris. Da hätten wir die Golfbags durchsägen müssen, um diese irgendwie verstaut zu bekommen. Nach Protesten meinerseits und 45 Minuten Wartezeit bekommen wir letztlich doch unser Wunschauto. Um kurz nach 8:00 Uhr stürzen wir uns in den ganz normalen Verkehrwahnsinn rund um Bangkok und erreichen gegen 10:15 Uhr unser erstes Ziel, das Suwan Golf Resort bei Nakhon Pathom. Die für 12:24 Uhr gebuchte Runde ziehen wir vor, damit wir nicht noch auf dem Platz einschlafen. Annette nimmt ein Cart, ich laufe. An der 12 breche ich fast zusammen, es ist schwülwarm bei 35° und es regnet ein paar Tropfen. Trotzdem schaffen wir es, die 18 Loch zu beenden. Übrigens ein Hammerplatz, top gepflegt, an jedem Loch riesige Wasserhindernisse, superschnelle Grüns. Kurz geduscht, schnell was gegessen und getrunken, wir ziehen uns früh in unsere Juniorsuite (!) zurück und werden heute nicht alt.




Donnerstag, 3. Dezember 2015

Cabin Crew: Cross Check!

Flughafen Frankfurt, Terminal 1, Gate B46, 1 h vor Abflug. Gleich ist boarding. Der nächste Post kommt erst wieder aus Thailand.

 Ach ja, schöne Plätze mit viel Beinfreiheit im upper deck, 76AB - direkt hinter der Business Class.

Cabin Crew: Cross Check - wie ich diese 4 "C"s auf dem Hinflug liebe.

Ende Gelände - Fazit Teil II der Rundreise

Was soll ich schreiben? Ja, auch der zweite Teil von Januar bis März war sehr erlebnisreich, hatte ein paar Highlights (wir haben viel Neues...