Donnerstag, 15. September 2016

Update

Die Hotelbuchungen sind nun durch, die eine oder andere Änderung zur Planung mussten wir vornehmen, sei es aus Preisgründen oder aus anderen, skurrilen Gründen. Da zum geplanten Zeitpunkt im Mountaincreek Golf Resort ein 3-tägiges Mega-Musik-Festival mit House, Hip-Hop, Dance und wasweißich - jeweils bis morgens um 5:00 Uhr – stattfindet, haben wir den Termin mit dem nicht allzu weit entfernten Muthi Maya Resort getauscht. So haben wir hoffentlich Ruhe.

Es sieht dann wie folgt aus: 4 Nächte The Legend Chiang Rai, 2 Nächte Chiang Mai Highlands Golf Resort in Mae On, 1 Nacht im Alpine Golf Resort nur wenige Fahrminuten entfernt. Von Chiang Mai geht es per Flieger nach Luang Prabang in Laos, 3 Nächte im Sunset Villa direkt am Mekong sollte ein Highlight werden. Weiter per Flugzeug nach Vientiane, dort 3 Nächte im Green Park Resort. Per Taxi und Minivan passieren wir dann wieder die Grenze nach Thailand (hier organisiere ich gerade den Transport), übernehmen am Udon Thani Airport erneut einen Mietwagen und fahren nach Khon Kaen – 3 Nächte im Wishing Tree Resort. Zum Schluss dann die getauschte Variante: 4 Nächte im Muthi Maya Resort am Khao Yai Nationalpark, eigene Poolvilla inclusive, zum Abschluss 2 Nächte im Mountaincreek Golf Resort bei Sikhio. Von hier fahren wir dann zurück zum BKK Suvarnabhumi Airport.
Klingt doch alles easy, gell…?

Montag, 25. April 2016

Thailand und Laos ab Ende Oktober - dreieinhalb Wochen

Mal wieder was Neues: Laos! Mit Golfen! Da soll´s Golfplätze geben? Da gibt´s doch nur Ex-Kommunisten und Nudelsuppe. Falsch! Der Luang Prabang Golf Club beispielsweise gehört zu den Top 100 Plätzen in Asien. Auch spielenswert: Dansavanh und Long Vien GC in der Nähe der Hauptstadt Vientiane.

Vorab kommt aber erst einmal die Vorspeise im Norden Thailands, eine Woche Chiang Rai und Chiang Mai: Santiburi, Highlands, Inthanon und mehr...

Das knapp einwöchige Hauptgericht Laos folgt im Anschluss; mit Lao Airlines fliegen wir von Chiang Mai nach Luang Prabang, überland oder auch mit dem Flieger geht es dann nach Vientiane.

Vom gegenüberliegenen Grenzstädtchen Nong Khai setzen wir unsere Fahrt (dann wieder mit dem Mietwagen) durch Thailand fort, quasi die Nachspeise Isaan / Khao Yai mit den absoluten Highlights Singha Park Khon Kaen, Mountain Creek, Kirimaya, Khao Yai GC... - schaut mal auf die Reiseroute rechts in der side bar.

So, die Langstrecke ab Frankfurt mit THAI nonstop nach Bangkok und zurück ist gebucht (A380 im upper deck), der anschließende kleine Hüpfer Bangkok-Chiang Rai mit Thai Smile Air und Lao Airlines QV636 CNX-LPQ ebenso. Bei den Hotels arbeiten wir uns gerade durch, der Rest hat noch Zeit.

Wir halten Euch auf dem Laufenden.

Montag, 28. Dezember 2015

Rückflug CNX - BKK - FRA

Thai Airways bingt uns sicher und pünktlich nach Hause. Von Chiang Mai (den Flughafen muss man Freitag Abend im Dauerstau erstmal erreichen) braucht´s nur einen kleinen Einstundenhüpfer nach Bangkok-Suvarnabhumi, ab hier mit 1h 20m Aufenthalt nochmals mit dem A380 in 12 Stunden zurück nach Frankfurt. Die Maschine ist schwach belegt, so können wir uns lang ausstrecken und den Großteil des Fluges verschlafen. Am 2. Weihnachtstag sind wir pünktlich um 6:00 Uhr morgens wieder zurück im gar nicht mal so kalten Deutschland.

Freitag, 25. Dezember 2015

Chiang Mai: Letzte Highlights im Highlands

Seit 1986 besuchen wir den Norden Thailands. Zig mal sind wir die Road 118 zwischen Chiang Rai und Chiang Mai bereits gefahren, eine bergige Strecke, nicht ungefährlich. Am Dienstag sind hier 12 Malayen bei einem Busunfall um´s Leben gekommen. Thailands Autofahrer gehören zu den rüpeligsten weltweit, leider auch zu den schlechtesten. Die Verkehrstotenstatistik spricht Bände. Thailand liegt seit Jahren auf dem unrühmlichen 2.Platz. Ein kurzer Stop nach halber Fahrstrecke in einem der mittlerweile zahlreichen Coffee-Shops ist für uns obligatorisch.

Im Bild unser weisser Bomber, der uns bis dato 3 Wochen treu gedient hat. Die kleine Batteriepanne haben wir ihm schnell verziehen. Konnte er ja auch nichts für.

Chiang Mai, die "Rose des Nordens" hat nach wie vor ihren Namen verdient; wäre der Verkehr in den letzten 30 Jahren nicht explodiert, es könnte immer noch idyllisch sein, v.a. die Altstadt mit ihren zahlreichen Tempeln innerhalb des Stadtmauerquadrats hat großen Reiz. Nach wie vor gibt es außer den Pritschen-Pick Ups kein öffentliches Nahverkehrssystem, die Stadt wuchert in alle Richtungen, treffender als der "Kollaps im Norden" kann man die Stadt nicht titulieren. So nehmen wir bis auf einen kurzen Mittagstrip zu unserem Lieblingsrestaurant "Whole Earth" und die Fahrt zum zentral gelegenen Flughafen Abstand vom Zentrum und haben uns wohlwissend im 30 km außerhalb gelegenen Chiang Mai Highlands Golf Resort eingebucht. Hier ist die Kulisse, der Verkehr, die Luft noch in Ordnung. 2 Nächte haben wir vorgebucht, 2 Startzeiten sind fixiert, eine am Ankunftstag, dem 23.12., eine am Abreisetag am 25.12.


Zwischendrin, am 24.12., spielen wir im neu überarbeiteten Gassan Legacy Golf Resort, ein Platz mit Wasserflächen so groß wie der Kemnader See. Sehr "hübsch" ein Par 3 mit 170 m carry auf ein Inselgrün. Ich habe es getroffen und spiele mit einem 4-Putt (!!) ein Doppel-Bogey. Sowieso ein Platz, der sich von ganz hinten anfühlt, als sollte man ob der riesigen Wasserflächen zwischen Abschlag und Fairway doch lieber einen Bootsführerschein machen. Eine Horror 51 out mit einer guten 43 in ergibt eine für diesen Hammer-Frust-Platz vertretbare 94. Alle 18 Loch sind i.Ü. von Wasserhindernissen umgeben. Genauso frustierend wie das eigene Spiel sind unsere Caddies. Ich beschreib´s mal mit negativer Aura.
So sollte Heiligabend nicht enden, so dass wir nach unserem Kurztrip zum Whole Earth (indisches Essen) und ins Kad Suan Kaew (Einkaufszentrum) in CM Zentrum zurück ins Highlands fahren und nochmal 9 Loch dranhängen, sozusagen als Weihnachtsgeschenk. Schöner, als unter´m Baum zu sitzen.



Die Villen im Highlands sind gemütlich, der Pool mit Blick auf das Signature Hole, ein tolles Spa, ein Highlight als Abschluss. Der Platz mit mittlerweile 27 Loch gehört zum Besten, was Asien zu bieten hat, sind man auch an den Nominierungen rechts. Leider zur Hochsaison mit Cartpflicht, sonst ohne Makel. Lange Bahnen, viele, sehr viele Bunker, herausfordernd und schwer. Trotzdem - einfach geniessen...

Der Pool mit Blick auf Loch 9B, ein abwärts führendes Par 5 mit einem breiten Wassergraben. Entweder mit dem zweiten Schlag drüber, oder doch lieber vorlegen...
Und natürlich das Restaurant: in diesem Top-Resort kann man die meisten Thai-Gerichte für € 3,- bestellen. Das Gute ist, sie schmecken auch noch hervorragend und die Bedienung ist ausnahmslos zuvorkommend, höflich und meist auch kompetent.







 
 

Flower Power und Dauerstauer





Geht doch! Gut gespielt, schlecht geputtet. 82, beste Urlaubsrunde. Annette ist mit einer 86 dabei. Wie angesprochen, spielen wir heute zum halben Greenfee nochmal Santiburi, da Dienstag Sport Day ist. Einer unserer Favoriten in Thailand. Ein Traumplatz - wenn dann auch noch die Blumen blühen und Flower Power geben...

Nachmittagsprogramm: Relaxen am Pool und abends nochmal über die zentrale Phaholyothin Road incl. Nachtmarkt-/Garküchenbesuch. Das ist unser Abschluss der 5 Tage in Chiang Rai, der Stadt, die das Bild Thailands wiederspiegelt: Mehr Verkehr, mehr Autos, mehr Stau. LOS (Land Of Smile), wo willst Du hin? Unter dem Motto "Stau mal wieder rein" verabschieden wir uns von unserer längsten Stop-Destination und lesen uns wieder, wenn´s um Chiang Mais Higlights und Highlands geht.

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Doppel-Wat

Wat? Steht einmal für Tempel auf Thai. Gilt aber auch als Kürzel für unseren "Membership-Platz" Waterford Valley. Hier haben wir bis März 2016 noch eine Mitgliedskarte, d.h. vergünstigtes Greenfee THB 500, auch am Wochenende. Zum Tempel-Wat komme ich noch...
Waterford haben wir sowohl Sonntag als auch Montag auf der Uhr, der Kurs ist landschaftlich wunderschön und lohnt einen zweimaligen Besuch. Zählt man den Army-Course in der Stadt mit, gibt es in Chiang Rai sowieso nur 4 Plätze. Also, was soll ich schreiben? 2 tolle Runden, die am Sonntag eher zäh, weil voll. Die am Montag dafür um so zügiger.











Das Highlight am Nachmittag dazwischen: Wat Rong Khun, ein Werk eines thailändischen Künstlers, weniger mit buddhistischem als mit opulent-optischem Hintergrund. Ein Kunstwerk im Stil eines Eispalastes: vollständig in weiss. Ich lasse mal die Bilder sprechen, v.a. weil die komplette Eingabe nur noch über's Smartphone funktioniert.





Samstag, 19. Dezember 2015

Happy and Holy



Eine Nacht ohne Klimaanlage. Frühstück erst um 08:00 Uhr, da nur draußen serviert wird und es nur 16° sind. Golfen erst um kurz vor 11, damit es wenigstens etwas wärmer ist. Zumindest lässt sich heute ab und zu die Sonne sehen, und siehe da, irgendwann wird es ansatzweise angenehm.
Nicht dass man schwitzen würde, aber es fehlt nicht mehr so viel. Die Runde an einem Samstag gestaltet sich normalerweise zäh und langatmig, heute haben wir im Happy City Golf Resort 2 x Glück. Zunächst dürfen wir vor einem Viererflight aus Laos die Bahn runtergehen, obwohl der schon abgeschlagen hat. Dann am 10. Loch sind wir knapp vor einem Thai-Vierer eingeschert, so brauchen wir nicht einmal warten.
Das zeigt sich auch am Score. Eine solide 85 für mich und eine 89 für Annette. Der Platz hat eine Besonderheit: 20 Loch spielt man auf dem 18 Loch-Platz, d.h. 2 Bahnen sind immer „under maintenance“, dann gibt es noch einen 9-Loch-Parcours, also insgesamt 29 Löcher. Gibt es wohl sonst nirgendwo.
Das Green Fee ist allerdings mittlerweile ganz schön happig geworden, jeden Tag THB 1800 (außer am Donnerstag die Hälfte).
Der Nachmittag besteht aus einer kleinen Tempeltour, im Wat Doi Tung zündet Annette ein paar Kerzen an, umrundet die Stupa, murmelt ein paar beschwörende Sätze, alles für eine gute Zukunft.














15 km außerhalb liegt der Wat Rong Khun, kein Tempel im Sinne des Buddhisten, eher ein Bauwerk eines Künstlers, der eine Einzigartigkeit in Thailand geschaffen hat. Komplett in weiss, verschnörkelt, filigran und ornamentenreich. Im Mai 2014 wurde das Bauwerk bei einem Erdbeben beschädigt, aber nicht deswegen fällt die Besichtigung heute aus, sondern weil die Prinzessin von Thailand just in dem Moment eine Besichtigung mit Ihrem Gefolge tätigt, als wir dort ankommen. Absperrbänder, Polizei, Sicherheitskräfte, „no photos“, der ganze hysterische Kram. Ein Bild gelingt mir dennoch. Aber wir kommen morgen oder übermorgen wieder, dann hoffentlich ohne den Hochadel.
Zum Abschluss des Tages gönnen wir uns im Central Plaza „japanisch“ im Fuji-Restaurant. Mit 22 € für Zwei nicht ganz preiswert für hiesige Verhältnisse, aber in D wahrscheinlich 4 x so teuer. Sushi, Sashimi, Misu-Soup mit Tofu, anderer Fisch, Pilze, Hühnchen, Wasabi, Soyasauce, Reis, Salat, viel Undefinierbares. Perfekt und gut. Nach kurzer Shoppingtour machen wir uns auf zu unserem Hotel. Auch hier in Chiang Rai herrscht mittlerweile fast verkehrstechnischer Notstand, so viel Autos hat´s noch nie gegeben. Öffentlicher Nahverkehr: Nullkommanull.

Freitag, 18. Dezember 2015

No Sun - No Fun




Bereits um 10:45 Uhr haben wir die Strecke Phrae – Chiang Rai „abgerissen“, 239 km in 2,5 h – guter Schnitt. Bis auf ein Teilstück auf der Landstraße 103 ist alles vierspurig ausgebaut. Nach kurzem Nachfragen an der Rezeption des „The Legend“ bekommen wir wieder unser Wunschzimmer 425. Hier bleiben wir 5 Nächte. Auch eine Startzeit auf dem Santiburi Golfplatz wird sofort für uns gebucht, um 12:30 Uhr geht´s los.


Einzig die Sonne fehlt und die Temperaturen sind im Keller. War es in Phrae heute morgen schon frisch, ist es nun KALT! Höchsttemperatur nachmittags 20°. Nichtsdestotrotz sind kurze Hosen angesagt. Der bedeckte Himmel schlägt nicht nur auf´s Gemüt, auch die Golfrunde ist grau in grau. Mein Socket begleitet mich, Annettes Kontaktlinse ist gerissen, sie sieht jeden Ball doppelt. Das vermehrt meinen Ballbestand leider auch nicht. Den traumhaft schönen Platz können wir besser, nächsten Dienstag ist Sport Day und die Startzeit haben wir nach der Runde bereits gebucht.
Abends folgt wenigstens noch ein kleines Highlight, wir essen auf dem Nachtmarkt Tom Yam Gai aus unserer Lieblingsgarküche, in Gesellschaft eines Österreichers und 2 Mädels, eine auch aus Ösiland und eine Bayerin. Robert hat die zwei Studentinnen tags zuvor auf einer Tour kennengelernt, zu fünft essen und trinken wir und klönen ein wenig über Bali, Myanmar, Thailand, Singapore und alles Mögliche andere. Zum Ausklang fahren wir sie mit unserem Wagen in ihr Hotel zurück.
So, das war seit langer, langer Zeit mal wieder ein „Lange-Hosen-Abend“ in Thailand, da ist der Dezember zuhause auch kaum kühler. Im Zimmer lassen wir einen Heizofen (!) laufen. Mann, Mann, Mann.

Donnerstag, 17. Dezember 2015

Sirikit Dam GC - irgendwo im Nirgendwo

Lange Fahrten stehen an. Durch das Hochland des Nordostens nahe der Grenze zu Laos schlängeln wir uns heute durch z.T. tolle Landschaft über die Dörfer und meist schmalen Landstraßen innerhalb von 2,5 h zum Sirikit Dam Golf Club, ein weiterer EGAT-Platz direkt am River Nan gelegen. Hier muss man erstmal hinfinden. Die Platzpflege ist nicht 1a, aaaber: das Layout ist teils wahnwitzig und der Kurs höllisch schwer. Oft eng, Bäume überall, Wasser ganz oft vor den Grüns. Nicht umsonst gibt es an jeder Ecke Bälle zu kaufen.
Die Caddies sind herzlich-rustikal und v.a. Annettes Caddie Nr. 22, eine 48-jährige, nun etwas korpulentere Dame, gibt strenge Anweisungen zur Schlägerwahl und hat eine gehörige Portion Humor. So soll´s sein. Das ganze Abenteuerpaket gibt es heute für THB 200 (!), der Caddie kostet nochmal gleich viel. Da hat sich jeder Baht gelohnt, trotz meines ab und zu wieder aufgeflackerten Sockets und einer 11 am 2. Loch. Trotzdem sammeln wir noch einige Pars und Bogeys, das Gesamtergebnis um die 90 ist für diesen Platz noch ok. Die Temperaturen bewegen sich im Keller, es sind mittags nur so 27° und der Himmel ist meist bewölkt. Ganz schön schubbig.
Im Clubhaus verweigert Annette die Dusche (das übliche Sauberkeitsdefizit im Locker Room der Damen), bei mir geht´s gerade noch. Nach einem kurzen Mittagessen machen wir uns auf, den zweiten Teil der Tagesetappe bis nach Phrae abzuspulen, nochmal 118 km bis zu dieser angenehmen Provinzstadt und dem ebenfalls angenehmen Huern Na Na Boutique Hotel. Wir bekommen das selbe Zimmer wie im März 2014. Essen müssen wir heute auswärts, das Hotelrestaurant macht mangels nachfrage heute erst gar nicht auf. Wir fahren zum Big C Supermarkt um die Ecke und geniessen erstmals Fastfood in diesem Urlaub. Kentucky schreit: f... - war vertretbar.

Und noch ein paar Impressionen des heutigen Golftages...



Mittwoch, 16. Dezember 2015

Der Golfschlag mit "S" - dann lieber on the road





Doofe Runde heute. Trotz Sport Day im Singha Park und einem erfreulichen Green Fee von THB 750 werden wir heute nicht richtig warm mit den Gegebenheiten. Zunächst ist erstmal alles perfekt. Wir schlagen um 08:30 Uhr ab, die Sonne lacht, es geht recht viel Wind, fast südafrikanische Verhältnisse. Die ersten 9 machen auch noch recht viel Spaß, der Score ist trotz eines verhauenen Balles ganz gut, doch dann laufen wir auf. Vor uns spielen 2 Amis, einer ist hier ansässig und hat seiner eigene Reis- und Zuckerrohrfarm, der andere ist zu Besuch aus Houston, Texas. Der dreimal durchgekaute Kaugummi-Slang geht uns recht schnell auf die Nerven, die üblichen Floskeln (mein Großvater kam aus Deutschland, wo wohnt ihr, was macht ihr hier) ebenso. Wir spielen also neun Loch zusammen, das Spiel ist extrem langsam, mich nervt das Gelaber, und Zack, da ist er endlich wieder, der Sockeeeet. Danke, Ami, für die Luftbrücke und das Wiederfinden einer verloren geglaubten Bewegung!

Heute sage ich, Gott sei Dank vorbei. Der Nachmittag gehört der Fahrt in die Berge des Isaan, 4 Stunden brauchen wir für 280 km bis Dan Sai. Der erste Teil der Fahrt geht zügig auf einem vierspurigen autobahnähnlichen Stück des Highway 12, dann wird´s zäh, erst eine normale Landstraße, dann der Abzweig auf die 2219, hier geht es nur rauf und runter, gefühlte 728 Kurven auf ungefähr 80 km. Das letzte Stück der Strecke wird dann nochmals langsamer, da es heftig regnet. Wir sind dann froh, diese glitschige Mäanderstrecke hinter uns zu haben und erreichen kurz vor 18:00 Uhr das Phunacome Resort, auch ohne Navi-App, da der Akku des Smartphones seinen Geist aufgegeben hat. Das Abendessen geht nur auf Vorbestellung, da sonst kaum Gäste da sind. Um 19:00 Uhr ist es angerichtet, es gibt Pork Steak Laos Style und Vegetables in Oyster Sauce. Lecker!

So, machen kann man hier heute Abend nix mehr, das Hotel ist ziemlich in der Pampa. Nacht zusammen.

Ende Gelände - Fazit Teil II der Rundreise

Was soll ich schreiben? Ja, auch der zweite Teil von Januar bis März war sehr erlebnisreich, hatte ein paar Highlights (wir haben viel Neues...