Montag, 8. Dezember 2014

Ruhige Tage in Khao Yai

Wieder macht uns ein Professional Golf Tournament einen Strich durch die Rechnung. So wie bereits im März, als die Asian Tour Station im Panorama Golf Club machte, sind nun die Senioren der Thailand Senior PGA dort unterwegs. Der Platz ist gesperrt, also fahren wir mal wieder woanders hin. Diesmal entscheiden wir uns für den Bonanza Golf Club, 800 Baht für einen diesmal nur mittelmäßig gepflegten Platz. Auf einigen Löchern entschädigen allerdings die blühenden weißen Sträucher den Anblick. Die Gastronomie ist wie immer enttäuschend und so belassen wir es bei Wasser und Brot, äh ne, Bier.

Sonntag, 7. Dezember 2014

Mountain Creek Golf Resort


Der erste Tag in unserem Urlaub, an dem wir unseren Mietwagen (Nissan Almera) nicht bewegt haben. Warum? Weil hier im Hotel alles da ist, was wir brauchen. Ein leckeres Frühstück im Clubhaus, ein 27-Loch-Golfplatz mit höchstem Schwierigkeitsgrad, der frustiert oder beglückt (meistens frustiert), nach der Runde ein kurzes Mittagsgericht mit Bier und ein entspannter Nachmittag auf der Terrasse unseres Zimmers. Für die 2. Nacht haben wir sogar ein kostenloses Upgrade bekommen, nun haben wir sogar ein Pöölchen dabei.

Und am Abend gibt es im Restaurant noch ein leckeres Mushroom-Dinner, diese Woche Chef´s special. Mann, war dat scharf. Wobei man überhaupt sagen muss, dass das Essen hier im Vergleich zu den vorherigen Besuchen weitaus besser geworden ist und die Angestellsten nun auch teilweise recht gut Englisch sprechen. Unsere erste Berührung mit der Belegschaft beim Check In war ein zuvorkommendes "Thaimädchen" mit leider etwas zu breiten Schultern, sonst hätte man kaum glauben können, dass wir es hier mit einem Transvestiten zu tun haben. Fast perfekte Tarnung, selbst die Stimmlage war auf (naja, noch leicht rustikalem) Frauenniveau. Aber dieses Umswitchen von Mann zu Frau ist hier fast schon Normalität.



Nun noch mal zur Golfrunde: die erste Runde dieses Urlaubs mit Cart, weil, obwohl Laufen mittlerweile erlaubt ist,will man sich das bei diesem Layout nicht wirklich antun. Annette schafft es tatsächlich, keinen Ball zu verlieren, ich komme immerhin mit 2 Verlusten aus, am Ende wird´s eine 91, da habe ich hier schon Schlimmeres erlebt. Unsere Caddies sind top, zum ersten mal in diesem Urlaub habe ich einen männliches Golfmädchen für alles.

Morgen geht´s zum Panorama Country Club und von dort aus weiter ins ca. 1 Stunde entfernte Muthi Maya Resort direkt am Rande des Khao Yai NP. Ich hoffe, auch da funktioniert WiFi, um noch das ein oder andere zu berichten.

Samstag, 6. Dezember 2014

Ausgleich

So, nun ist es passiert. Mit 2 Birdies auf den letzten beiden Runden im herrlichen Singha Park Khon Kaen, dort wo letzte Woche noch der King´s Cup, ein Turnier der Asian Tour stattfand, gelang mir der Ausgleich - 5:5! Aber das ist eigentlich nur Nebensache. Wir geniessen in vollen Zügen das Golfspiel, die Ruhe im Hotel, das tolle Essen und - am Wichtigsten - Annettes Genesung.

Unten ein Bild der Umkleideräume im Club - alles vom Feinsten!

Nach der Runde im Golfclub verabschieden wir uns von Khon Kaen und fahren knappe 3 Stunden ins Mountain Creek Resort, ein Hotel mit 27-Loch-Platz und african style Villas. Der Manager hat uns für morgen ein Upgrade in eine Poolvilla angekündigt, nach der Golfrunde werden wir umziehen und die zweite Nacht dann dort geniessen. Genauso wie den Full Moon über der Ebene in der Nähe Nakhon Ratchasimas. Kurz gesagt, alles TOP.


Donnerstag, 4. Dezember 2014

Wieder live und in Farbe aus Khon Kaen

So, der erste AKTUELLE Report aus dem Land des zeitweiligen Lächelns. Unsere tägliche Golfrunde bestreitet heute nur Uwe, da Annette erkältet und noch von den Medikamenten geschwächt ist, darum zog ich meine 18 Bahnen heute allein, allerdings hat mich Annette als "Follower" begleitet, kostet zwar auch was, einfach nur mitzugehen, aber was soll´s... - auch ohne eigenes Spiel ist der Singha Park Golf Club Khon Kaen sehenswert und ein Juwel auf der thailändischen Golferlandkarte. Auch nach dieser Runde habe ich es nicht geschafft, Annette momentanen Birdie-Vorsprung von 5:3 zu verkürzen. Vielleicht morgen.

Im Moment verbringen wir den Nachmittag entspannt am Pool bei einem angenehmen Sonne-Wolken-Mix und geniessen die Abwesenheit sonstiger Touristen. Hier abseits der touristischen Rennstrecke ist es doppelt schöner. Trotz aller Unkenrufe, die Touristenzahlen brechen ein, haben wir es noch nie so voll erlebt, es ist ja erst unsere zweite High season-Erfahrung in Thailand, und Chiang Rai und Chiang Mai war proppevoll mit Touribussen, auch auf dem Golfplatz war noch nie so viel los. Danke, liebe Südkoreaner, ihr Rudelspieler, dass ihr schneller spielt als noch vor Jahren.

2. Halbzeit läuft

Mann, Mann, Mann! Mehr als die Hälfte der Zeit unseres Urlaubs ist vorbei und erst jetzt, im Wishing Tree Resort in Khon Kaen, funktioniert das WiFi auf meinem ollen Netbook zum ersten Mal. Hier eine Kurz-Zusammenfassung:

Der Hinflug mit Thai sehr relaxed, wir hatten eine 4er-Reihe für uns allein, also genug Platz. Leider warfen uns 2 Dinge aus der Spur: Annette herausgefallene Krone vom Backenzahn (statt erster Golfrunde Sonntag Mittag gab´s einen Zahnarztbesuch) und ein übervolles Transferdesk in Bangkok ließ uns fast den Weiterflug nach Chiang Rai verpassen. Das Check In-Personal in Frankfurt sah sich nicht in der Lage, uns unsere Bordkarten für den Inlandsflug auszustellen, so mussten wir im Sumsidings in BKK ungeduldig warten,

Aber sonst war alles relaxed nach unserer Ankunft, toller Mietwagen, schönes Zimmer im Legend Chiang Rai. Hier blieben wir 5 Nächte und spielten an den Folgetagen 2 x Happy City, 1 x Santiburi und 1 x Waterford. Tolle Plätze, tolles Wetter, nur abends und morgens immer etwas frisch. Und - wir haben noch nie so gut gegessen wie während der ersten 10 Tage dieses Thailandaufenthaltes.



So, 2. Station unseres Trips war Chiang Mai, 4 Nächte im Veranda Resort außerhalb der Stadt. Unsere Platzwahl: Chiang Mai Highlands, Royal Chiang Mai, Mae Jo, Inthanon, zusätzlich auf dem Weg nach Sukhothai den Mae Mo EGAT Platz an einer Lignit Mine gelegen. Irre Ausblicke in das Abbaugebiet.

Abends in Sukhothai (wie immer immer Tharaburi) war´s abends endlich wieder tropisch warm. Am nächsten Morgen folgte die lange Fahrt nach Khon Kaen im Isaan, unterbrochen durch eine Golfrunde im Dong Pu Kurd Golfplatz in Phitsanulok, ein städtischer Platz mit sehr provinzieller Prägung und rudimentären Verhältnissen im Clubhaus. Egal, neue Plätze, neue Erfahrungen.

Wir erreichten das etwas außerhalb gelegene Wishing Tree Resort in der Dunkelheit, bekamen unser altes Zimmer und waren froh, nun hier 3 Nächte entspannen zu können.

Ach ja, fast vergessen. Auch den 2. Sonntag verbrachten wir morgens im RAM Hospital in Chiang Mai, Annette hatte sich eine Infektion am Hals geholt, ausgelöst durch eine Käferart (Pangreus irgendwas), Gottseidank wusste der Arzt sofort, womit er es zu tun hatte und konnte uns direkt mit den richtigen Medikamenten versorgen.

Sonntag, 19. Oktober 2014

Und wieder Thailand...

Der A380 der Thai bringt uns am 22.November nach Thailand und holt uns am 12. Dezember wieder ab. 3 Wochen bei diesmal hoffentlich moderaten Temperaturen um die 30°. Unsere Reiseroute siehe rechts unter "Unsere Route 2014".

Samstag, 12. April 2014

Die letzte Woche...

...fällt leider berichtsmäßig extrem kurz aus, da erst heute, Samstag, den 12. April, am Flughafen Chiang Mai für mich wieder Internet verfügbar ist. Wir haben noch ein paar heiße Runden hinter uns gebracht, jeden Tag Temperaturen zwischen 37 und 40°, die Schläger flutschen nur so weg. Vom Kirimaya ging´s in knapp 3 Stunden zum Sonntag Mittag megavollen Kabinburi Sports Club, eine lange Runde. Im Dunkeln erreichten wir erst das Royal Hills Golf Resort. Das Zimmer war bescheiden, der Platz dagegen klasse. Nach unserer Runde hatten wir eine lange Fahrt nach Sukhothai (5,5 Stunden). Von dort folgten noch 4 Nächte im Veranda nahe Chiang Mai, z.Z. eine übervolle Stadt wegen dem bevorstehenden Songkhran Fest. Zu dieser Zeit nie wieder! So jetzt ist boarding, der Rest folgt zuhause.

Montag, 7. April 2014

WiFi Announcement

Nur mal so für zwischendurch: falls hier tagelang nixmehr gepostet wird, dann geht im betreffenden Hotel meine Wlan-Verbindung wieder mal nicht. Momentan sind wir in Sukhothai und ich versuche aufzuholen, was geht. Was nicht geht, eben erst zu Hause. Die letzten 4 Tage verbringen wir im Veranda Chiang Mai und dort ist erfahrungsgemäß keine connection. Also, Geduld! Danke.

So liebe Golfer, im Royal Hills in Thailand gibt es noch Etikette-Ansätze, wäre nicht schlecht für D :-)

 

Samstag, 5. April 2014

Die längste Runde



Nach dem Frühstück auf der Poolterrasse des Muthi Maya warten bereits unsere beiden Caddies mit Golfcart (Pflicht!), um die vorgebuchte Runde auf dem hauseigenen Kirimaya-Golfplatz zu drehen. Wir beginnen ungewöhnlich an Loch 11, da die 10 belegt ist und die Rückfahrt zum Abschlag 1 so ca. 15 Minuten mit dem Cart gedauert hätte. Bis zum erwähnten Abschlag 1 schaffen wir es auch, aber dann öffnet der Himmel seine Schleusen und wir müssen die Runde nach 8 gespielten Löchern vorerst mal abbrechen. Ein heftiges Tropengewitter mit anschließendem Dauerregen lässt die Fortsetzung der Runde fraglich erscheinen. Wir bunkern unsere Bags im Proshop, lassen uns zurück zum Zimmer fahren, ich muss allerdings wieder zurück, weil der Autoschlüssel noch in meiner Golftasche ist, dann wieder zurück, und erneut los mit dem eigenen Wagen, erneut zum Outlet, damit wir den Tag nicht nutzlos im Zimmer verplempern. So gegen 15:30 Uhr sind wir zurück, und siehe da, es hat aufgehört zu regnen, um 16:00 Uhr setzen wir die für 6 Stunden unterbrochene Runde mit denselben Caddies fort und spielen noch die fehlenden 10 Loch. Der Platz hat das immens viele Wasser gut verkraftet, nur die Bunker sind teilweise noch geflutet. So, wieder Rückfahrt von Loch 10 zurück zum am anderen Ende des Platzes gelegenen Clubhaus, was ein Gedöns und Fahrerei mit Golfcart, Shuttlebus, eigenem Fahrzeug, Shuttle-Tuktuk zum Zimmer undsoweiterundsofort. Auch die Caddies hatten einen langen Tag, so gibt es heute mehr Trinkgeld als gewöhnlich, für jede der Damen 350 Baht.

Trotz der ganzen Hin- und Her-Fahrerei raffen wir uns nach Duschen und Umziehen nochmals auf, außerhalb der Anlage ein kleines Thairestaurant zu suchen und finden nach wenigen Kilometern auch eines, welches noch geöffnet hat und so beenden wir den Tag mit Khao Ped und gegrilltem Hühnchen vom Holzkohlegrill.

Freitag, 4. April 2014

Khao Yai GC und Muthi Maya: 1+



Einer der schönsten Golfplätze Thailands wartet heute auf uns. Der Khao Yai Golfclub hieß früher mal Missions Hills Khao Yai und ist ein Jack Nicklaus Design. Es gab ein riesiges Hotel dazu, seit Jahren leider nur noch Ruine. Trotzdem: der Platz ist wie gemalt, die Fairways hingezaubert in 2 Täler zwischen den imposanten Hügeln der Region. Für 750 Baht Greenfee wochentags gibt es in ganz Thailand kaum ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Muttern macht Annettes Caddie, Sohnemann lernt noch und darf mir assistieren. Macht das Familienteam aber gut, die Runde ist ein ewiges Auf und Ab, gute Schläge, schlechte Schläge.  Beeindruckend sind die feuerrot blühenden Flamboyant-Bäume und die dazu korrespondierenden Bunker mit intensivbraun-rotem Sand – toller Anblick auch bei bedecktem Himmel. Ich liebe diesen Platz!!! Statt Essen im immer noch provisorischen Clubhaus gibt es unsere geliebte „clear soup with minced pork, vegetables and tofu and steamed rice and prik nam pla“  heute in der Garküche an der Kreuzung im Dorf – gut und preiswert.
Auch nachmittags gibt es keine Sonne, wir verbringen ein paar Stunden auf unseren Poolliegen und fahren am frühen Abend ins 30 km entfernte Outlet Center am Highway 2, nicht ohne vorher vergeblich eine Wäscherei zu suchen, die unseren Wäscheberg reinigt. Auf der Rückfahrt ist ein Tankstopp angesagt, doch unsere bevorzugte Tanke an der 2090 hat Pumpenausfall und so müssen wir wieder zurück und zur überteuerten Shell, die hat noch nicht mal E20 und so zahlen wir statt 36 Baht horrende 45 Baht pro Liter für Bleifrei 95. Naja, besser, als liegen bleiben. 

Mit unserem Thai-Kauderwelsch und vorbereiteten Zetteln mit Gerichten auf Thai geschrieben lassen wir uns ein Abendessen in einer anderen Garküche am Straßenrand munden.

Donnerstag, 3. April 2014

Alte und neue Bekannte



Wir bleiben in der Region und nach 2 Nächten im Mountain Creek Resort lassen wir 3 Nächte im Kirimaya folgen, ebenfalls ein hochklassiges Hotel mit eigenem Golfplatz, direkt am Rande des Khao Yai Nationalparks gelegen. In nur 35 Minuten erreichen wir über Highway 2 und Route 2090 die kleine Landstraße 2046, die uns in wenigen Minuten allerdings zuerst zum Bonanza Golfplatz führt, äh führen soll… Einmal die Abzweigung verpasst, und schon erleben wir Thailands Pampa mit Schlaglochpisten ins Nirwana und allem, was dazu gehört.
Aus 35 Minuten werden dann 60, endlich sind wir angekommen und für 500 Baht Greenfee können wir wieder losballern. Der Platz ist im Vergleich zu vor 3 Jahren nochmal besser geworden und es macht Spaß, mal wieder hier zu spielen. Nach der Runde Dusche, Mittagessen im Club und anschließend weitere 20 Minuten Fahrt bis zum Golfresort Kirimaya, kurz unterbrochen durch Getränkekauf im Minimarkt im Khao Yai Village. Wir bekommen unser Horizon View Zimmer Nr. 124, leider funktioniert die Klimaanlage nicht, aber in einer halben Stunde soll´s wieder funzen.

Wir verbringen derweil den Rest des Nachmittags am Pool, schön wieder hier zu sein. Nach Rückkehr im Zimmer funktionieren weder Klimaanlage noch diverse andere Elektriktricks, nach neuerlicher Nachfrage an der Rezeption, heißt es nun wieder mal: Zimmerwechsel. Aber was für einer. Ein Van bringt uns zum auf dem gleichen Gelände liegenden Muthi Maya, 6 Minuten Fahrt (!) bis dorthin. Mittlerweile ist es dunkel und wir können nur erahnen, in welche Luxusenklave man uns verfrachtet hat: wir beziehen eine Poolvilla im XXL-Format. Küche, 2 Bäder, Wohnzimmer, Schlafzimmer und als Extrabonus unsere eigene Poollandschaft mit Sala im Aussenbereich.
Das nenne ich mal ein Upgrade. Unser Thai Set Dinner für Zwei im Acala Restaurant müssen wir allerdings wieder im Kirimaya-Trakt verköstigen. Ist nicht schlimm, war im Thomas Cook-Paket inkludiert und ist auch dieses Jahr exzellent. Gesättigt fährt uns der Hotel Shuttle zurück zum Muthi Maya, an der Rezeption dort steigen wir in ein anderes Cart, das uns zum Zimmer bringt. Ganz schön kompliziert, aber jeden Extraweg wert.

Ende Gelände - Fazit Teil II der Rundreise

Was soll ich schreiben? Ja, auch der zweite Teil von Januar bis März war sehr erlebnisreich, hatte ein paar Highlights (wir haben viel Neues...