Heute also nochmals Golf im Singha Park Khon Kaen. Aufgrund des auch am Mittwoch verbilligten Greenfee ist es heute wiederum eine zähe Angelegenheit, der Platz ist gut gefüllt und nahezu fest in Auswandererhand. Viele von denen treibt es hier in die nordöstliche Ecke Thailands, wo das Leben noch preiswerter ist und der Paarungswille der auf Farangs fixierten Thaifrau hoch ist. Aber ich schweife ab.
Unser Spiel ist nicht schlecht, zumindest bis zum Grün, dann geht der Kampf gegen den Dreiputt los. Stark gewellte, riesengroße Greens mit 11 auf dem Stimpmeter müssen erstmal gemeistert werden. Wie schwer man sich tun kann, zeigen uns die beiden Neuseeländer, die ab Loch 12 mit uns zusammenspielen, da es im Flight davor nicht zügig voran geht. Die Zwei sind Gott sei Dank keine Schwätzer und von der schnellen Sorte. Wir spielen beide eine 92, ist ok. Morgen treffe ich vielleicht auch mal wieder ein mittleres Eisen, wäre vorteilhaft.
Nachmittags ist eine Fahrt ins Zentrum Khon Kaens angesagt, die Wäsche geben wir in unserer Stamm-Laundry ab, Annette wird sogar nach dem Wiedererkennen umarmt...!? Weiter geht's mit mehr oder weniger erfolgreichen Einkaufsversuchen in diversen Shops im Central Plaza, einer riesigen Shopping Mall.
Die Rückfahrt findet in fast unheimlichen Licht statt, der Himmel ist mit Gewitterwolken verhangen und in der Dämmerung erscheint alles gelb, wie bei einem herannahenden Sandsturm in der Wüste. Trotzdem fällt kaum Regen, wir schaffen es fast trocken ins Hotel.
Eine Anmerkung noch off topic: Thais sind die schlechtesten Vordergrünenampelanfahrer weltweit, eh die mal ins Rollen kommen, ist die Grünphase fast schon wieder vorbei. Und von 'ner "grünen Welle" hat man hier auch noch nix gehört. Ätzend...
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Mittwoch, 8. März 2017
Dienstag, 7. März 2017
3 x Frühstück und 3-Birdie-Larry
Um 3:30 Uhr ist die Nacht heute zu Ende. Zum ersten Frühstück auf dem Zimmer gibt's nur einen Yoghurt und Kaffee. Um 4:15 Uhr starten wir unsere nächtliche Kurztour zum Airport, Mietwagenabgabe erfolgt mit Hilfe der Drop off box, reibungsloser check in bei Air Asia, dann das 2. Frühstück bei Starbucks mit Muffin und Kaffee. Pünktlich um 6:35 Uhr hebt die gut gefüllte A320 ab und bereits um 7:20 Uhr landen wir in Khon Kaen, der Hauptmetropole im Nordosten Thailands. Hier herrscht haze, also dunstiger Himmel bei hohen Temperaturen. Erneut übernehmen wir bei Avis einen Mietwagen, gleiches Modell wie zuvor, ein Toyota Vios mit schlappen 54.000 km auf der Uhr. Wir quälen uns durch den morgendlichen Berufsverkehr und erreichen nach rund 25 km unser Stammhotel, das Wishing Tree
Resort südlich der Stadt und in direkter Nähe zum Singha Park Golf Course. Heute und morgen ist Sportsday, also halbes Greenfee, sprich 750 THB. das kann Annette heute nicht locken, sie ist nicht top of the pop, und zieht es vor, nach unserem dritten, sehr üppigen Frühstück im Hotel eine Spa-Runde einzulegen und sich richtig pampern zu lassen. So ziehe ich heute mal alleine meine Runde und ... - Denkste! Direkt am ersten Abschlag stossen 3 Expat-Amis zu mir und überzeugen mich (leider), daß ich mit ihnen zusammen besser aufgehoben wäre. Am Anfang ist noch alles lustig, der übliche Smalltalk, bis ich langsam spitz bekomme, die labern zuviel und kommen überhaupt nicht aus der Asche. Gar nicht mein Ding, aber ich behalte die contenance und ziehe das Ding, zusammen mit meiner auch gerne schneller vorankommenden Caddy-Dame, bis zum bitteren Ende, also Loch 18, durch. Es war grausam! 5 Stunden, leck' mich am Hoocker, wie der Aachener sagt. Morgen dann gerne nochmal hier mit Annette in vertrauter Zweisamkeit. Da weiß man wenigstens, daß man kein "och schade" heucheln muss. Jeder schlechte Schlag ist bei uns ehrlich gemeint und führt nur zu den bekannten Golferehepaardiskussionen, und die sind verläßlich - und schnell vergessen. Das Einzige, was mich im Nachhinein wurmt, ist die 3 Birdie-Parade von Larry-the-flat-but-long-overthefairwayrunner mit seinen 65 Rentnerlenzen. Ami go home! Außerdem habe ich heute leider kein Golffoto für Euch, vielleicht morgen, wenn wir mit dem Platz und dem Spielpartner im Reinen sind.
So, dicke Luft ist vorbei, ein kurzes Abendgewitter mit etwas Regen bereinigt die augeheizte Atmosphäre und kühlt die Temperatur von 37° auf 30° ab.
Resort südlich der Stadt und in direkter Nähe zum Singha Park Golf Course. Heute und morgen ist Sportsday, also halbes Greenfee, sprich 750 THB. das kann Annette heute nicht locken, sie ist nicht top of the pop, und zieht es vor, nach unserem dritten, sehr üppigen Frühstück im Hotel eine Spa-Runde einzulegen und sich richtig pampern zu lassen. So ziehe ich heute mal alleine meine Runde und ... - Denkste! Direkt am ersten Abschlag stossen 3 Expat-Amis zu mir und überzeugen mich (leider), daß ich mit ihnen zusammen besser aufgehoben wäre. Am Anfang ist noch alles lustig, der übliche Smalltalk, bis ich langsam spitz bekomme, die labern zuviel und kommen überhaupt nicht aus der Asche. Gar nicht mein Ding, aber ich behalte die contenance und ziehe das Ding, zusammen mit meiner auch gerne schneller vorankommenden Caddy-Dame, bis zum bitteren Ende, also Loch 18, durch. Es war grausam! 5 Stunden, leck' mich am Hoocker, wie der Aachener sagt. Morgen dann gerne nochmal hier mit Annette in vertrauter Zweisamkeit. Da weiß man wenigstens, daß man kein "och schade" heucheln muss. Jeder schlechte Schlag ist bei uns ehrlich gemeint und führt nur zu den bekannten Golferehepaardiskussionen, und die sind verläßlich - und schnell vergessen. Das Einzige, was mich im Nachhinein wurmt, ist die 3 Birdie-Parade von Larry-the-flat-but-long-overthefairwayrunner mit seinen 65 Rentnerlenzen. Ami go home! Außerdem habe ich heute leider kein Golffoto für Euch, vielleicht morgen, wenn wir mit dem Platz und dem Spielpartner im Reinen sind.
So, dicke Luft ist vorbei, ein kurzes Abendgewitter mit etwas Regen bereinigt die augeheizte Atmosphäre und kühlt die Temperatur von 37° auf 30° ab.
Montag, 6. März 2017
Premiere in North Hill
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| Annettes Schlafnasencaddy und meine Aufgeweckte |
Hammer! Ansonsten ist uns der Kurs zu "neu", der Baumbewuchs fehlt noch, aber im Wasser wachsen ja auch nicht so viele. Denn großflächige balldurstige Wasserhindernisse gibt es hier mehr als genug. Die ganze Anlage ist sowieso monströs, das alles befindet sich auf dem Areal des Koolpunt Ville mit Häusersiedlungen. Das Herz des Clubs ist ohne Zweifel das Restaurant im
modernen und extrem schicken Clubhaus, selbst zu Anfangszeiten, als der Platz nur 9 Loch hatte und Mezzanine hieß, war die Lokalität schon auf den Top-Rängen der besten Lokalitäten ganz Thailands. Nun heißt es "North Hill Mix" und hat uns zum kleinen Lunch nicht enttäuscht. Die Speisekarte ist riesig und ausgefallen, wir wählen fried pork with lemongrass und japanese hokkaido crepe mit Früchten.
Nach 30 Minuten sind wir wieder im Zensala, die hilfreiche Rezeptionistin ruft für uns bei Avis an und weist auf einen sehr frühen car return hin, unser Weiterflug morgen früh startet bereits um 6:35 Uhr. Nach unserem obligatorischen Poolnachmittag müssen wir heute noch einiges erledigen: I-check In, tanken (wir laufen auf tiefster Reserve), shoppen im Kad Suan Kaew Center, Golftaschen packen, und und und - Stress pur 😎.
Sonntag, 5. März 2017
Royal Chiang Mai und CM City
Nach 3 Jahren Pause steht heute mal wieder der Royal Chiang Mai Golf Club auf der Agenda. Damals waren die Fairways ziemlich zerrupft, nun erstrahlt er wieder im Top-Zustand. Das Wochenendgreenfee liegt bei für hiesigen Verhältnissen moderaten 1500 THB, aber nur weil wir die Thai Resident Rate bekommen und vorgebucht haben. Ca. 30 km außerhalb des Zentrums herrscht hier absolute Ruhe, nur die große Gruppe an Tee 1 stört ein wenig, so starten wir von der 10 und laufen erst wieder an unserem 14. Loch auf. 3:35 h, mehr brauchen wir heute nicht. Die Caddies sind von der fixen Sorte und verdammt auf Zack. Leider wird es von Tag zu Tag dunstiger, die haze season hier im Norden, bedingt durch Brandrodung, nimmt langsam Fahrt auf. Die Mittagstemperaturen nähern sich den 35°, trotzdem schwitzen wir kaum, die Luft ist extrem trocken und es weht ab und zu ein laues Lüftchen. Heute Abend in der City wird das drückender werden.
Heute am Sonntag ist zwar "Streetwalking" in Chiang Mais Altstadt, wir weichen aber auf das weniger überfüllte Alternativprogramm aus, Essen im Whole Earth und anschließend ein Bummel über den Nachtmarkt. Zwar gibt es dort meist nur Touri-Kitsch, aber gucken kann man ja.
Heute am Sonntag ist zwar "Streetwalking" in Chiang Mais Altstadt, wir weichen aber auf das weniger überfüllte Alternativprogramm aus, Essen im Whole Earth und anschließend ein Bummel über den Nachtmarkt. Zwar gibt es dort meist nur Touri-Kitsch, aber gucken kann man ja.
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| The Whole Earth Restaurant - Thai Indian Cuisine |
Samstag, 4. März 2017
Drehen wir doch noch 'ne Runde
6:20 Uhr: Wir schleppen uns zum Frühstück. 6:40 Uhr: Die Maschinerie im Alpine läuft an, die ersten Flights gehen auf die Runde. 6:50 Uhr: Die Sonne geht auf. Ja, hier wird tatsächlich vor Sonnenaufgang abgeschlagen. 7:34 Uhr: Wir starten als letzter Morgen-Flight. Nach uns kommt heute kein Greenfeespieler mehr. Ab 12:30 Uhr ist ein Riesenturnier im Kanonenstart, irgendein Charity-Event von höchster Wichtigkeit. 9:16 Uhr: Der erste Ball ist weg, hat lange gedauert, Möglichkeiten gibt es hier zuhauf.
Der vor Jahren upgegradete 18-Loch-Kurs wurde letztes Jahr um weitere 9 Loch erweitert, heute spielen wir diese zum ersten Mal. Wobei die alten Back Nine aufgesplittet wurden und nun zum Teil Course B und zum Teil Course C sind. Die neuen Löcher sind noch gewagter angelegt als die älteren 18. V.a. die Wellen und Höhenunterschiede auf manchen Grüns sind grenzwertig. Trotzdem macht mir nicht das Putten Kopfzerbrechen, sondern meine Hybrids. Da hier jeder Fehler sofort bestraft wird, mache ich mir auf "C" meine Score komplett kaputt. Annette dreht dort allerdings auf und bringt eine 47/43 = 90 ins Clubhaus. Hätte sie nur nicht so viele 3-Putts gehabt. 11:30 Uhr: Haben fertig, ab auf's Zimmer, duschen, packen, auschecken. 12:08 Uhr: ein Lunch im Clubhausrestaurant.
35 km sind es bis zu unserem nächsten Übernachtungsstop, dem Zensala Resort im Norden Chiang Mais direkt am Ping River. Nette kleine Anlage, wir haben für 3 Nächte eine Suite über 2 Etagen gebucht. Das Ganze ist schön angelegt, unsere privaten Liegen stehen direkt vor unserem "lower room" und dem kleinen Pool. Der Nachmittag wird bestimmt total relaxed, ich stehe gerade in der Badehose, da fällt Annettes prägnanter Satz: " Ich hab' meinen Rucksack mit den ganzen wichtigen Sachen im Alpine vergessen!"
Der Autor dieser Zeilen bleibt natürlich wie immer total entspannt. Ein Anruf von Hotel zu Hotel klärt die Sache schnell, Objekt gefunden und gesichert. War ja auch 'ne schöne Strecke, fährt man gern nochmal, besonders die Ampelschaltungen und Verweildauer an den Kreuzungen lässt man gerne bei der Wiederholungshin- und rückfahrt erneut Revue passieren.
75 Minuten später beginnt dann wirklich die Poolliegenrelaxphase, war vorher eh zu heiß.
Und so schaut's von außen aus...
Der vor Jahren upgegradete 18-Loch-Kurs wurde letztes Jahr um weitere 9 Loch erweitert, heute spielen wir diese zum ersten Mal. Wobei die alten Back Nine aufgesplittet wurden und nun zum Teil Course B und zum Teil Course C sind. Die neuen Löcher sind noch gewagter angelegt als die älteren 18. V.a. die Wellen und Höhenunterschiede auf manchen Grüns sind grenzwertig. Trotzdem macht mir nicht das Putten Kopfzerbrechen, sondern meine Hybrids. Da hier jeder Fehler sofort bestraft wird, mache ich mir auf "C" meine Score komplett kaputt. Annette dreht dort allerdings auf und bringt eine 47/43 = 90 ins Clubhaus. Hätte sie nur nicht so viele 3-Putts gehabt. 11:30 Uhr: Haben fertig, ab auf's Zimmer, duschen, packen, auschecken. 12:08 Uhr: ein Lunch im Clubhausrestaurant.
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| Cart-Batterien warten auf die Turnierspieler |
35 km sind es bis zu unserem nächsten Übernachtungsstop, dem Zensala Resort im Norden Chiang Mais direkt am Ping River. Nette kleine Anlage, wir haben für 3 Nächte eine Suite über 2 Etagen gebucht. Das Ganze ist schön angelegt, unsere privaten Liegen stehen direkt vor unserem "lower room" und dem kleinen Pool. Der Nachmittag wird bestimmt total relaxed, ich stehe gerade in der Badehose, da fällt Annettes prägnanter Satz: " Ich hab' meinen Rucksack mit den ganzen wichtigen Sachen im Alpine vergessen!"
Der Autor dieser Zeilen bleibt natürlich wie immer total entspannt. Ein Anruf von Hotel zu Hotel klärt die Sache schnell, Objekt gefunden und gesichert. War ja auch 'ne schöne Strecke, fährt man gern nochmal, besonders die Ampelschaltungen und Verweildauer an den Kreuzungen lässt man gerne bei der Wiederholungshin- und rückfahrt erneut Revue passieren.
75 Minuten später beginnt dann wirklich die Poolliegenrelaxphase, war vorher eh zu heiß.
Und so schaut's von außen aus...
Freitag, 3. März 2017
Golfträume im Norden
Punkt 8:00 Uhr starten wir in Chiang Rai. Knapp 200 km liegen vor uns, zuerst zügig über den Highway 1, dann über die Landstraße 118 durch diverse Orte wie Mae Suai, Wiang Pa Pao und über kurvige Bergstrecken Richtung Chiang Mai. Dieser Abschnitt zieht sich und kostet Zeit, zuletzt geht's über die Rural Road 1317 bis zum Chiang Mai Highlands Golf Resort. Das ganze hat uns incl. kurzem Stop im Coffew View Cafe ca. 3 Stunden gekostet. Unsere vorgebuchte Startzeit ist 11:30 Uhr, passt noch. Wir spielen Course C + A, also zuerst die neuesten 9 Loch, erst 2015 eröffnet, und dann die
spannenden und schwereren 9 Loch des A-Kurses. Auf C spielen wir zusammen mit einem amerikanischen Pärchen aus San Diego, unsere erste Runde, die wir zumindest teilweise mit jemand anderem spielen in diesem Urlaub. Die beiden sind zum ersten Mal in Südostasien (3 Wochen Vietnam, Kambodscha und Thailand) und sind ganz begeistert. Halbwegs begeistert sind wir von unserem Spiel, eine ganze Reihe Pars, ein Birdie, viele Bogeys und kaum ein Double Bogey lässt heute mehr Freude aufkommen. Mit einer 87 und einer 90 sind wir hier immer zufrieden. Das einzig Störende ist halt die Cartpflicht und die Rundendauer. Na ja, 4 Stunden 15 Minuten geht gerade noch. Und der Preis: 3.500 THB für Greenfee, Cart und Caddy ist hier im
Norden zusammen mit dem Alpine schon high end, regulär als Walk In-Gast - ohne bekannt zu sein - 4.550 THB! Bis Ende März ist hier Hochsaison, das "costafastgarnix" gilt hier nicht. Aber hier sammelt das Restaurant viele Punkte: Thaiküche wie sie sein soll; schmackhaft, extrem preiswert in diesem Umfeld (ab 2 Euro fuffzich wird man satt). Unsere nette weibliche Stammbedienung ist auch noch da und hat ihr gutes Englisch nicht verlernt.
spannenden und schwereren 9 Loch des A-Kurses. Auf C spielen wir zusammen mit einem amerikanischen Pärchen aus San Diego, unsere erste Runde, die wir zumindest teilweise mit jemand anderem spielen in diesem Urlaub. Die beiden sind zum ersten Mal in Südostasien (3 Wochen Vietnam, Kambodscha und Thailand) und sind ganz begeistert. Halbwegs begeistert sind wir von unserem Spiel, eine ganze Reihe Pars, ein Birdie, viele Bogeys und kaum ein Double Bogey lässt heute mehr Freude aufkommen. Mit einer 87 und einer 90 sind wir hier immer zufrieden. Das einzig Störende ist halt die Cartpflicht und die Rundendauer. Na ja, 4 Stunden 15 Minuten geht gerade noch. Und der Preis: 3.500 THB für Greenfee, Cart und Caddy ist hier im
Norden zusammen mit dem Alpine schon high end, regulär als Walk In-Gast - ohne bekannt zu sein - 4.550 THB! Bis Ende März ist hier Hochsaison, das "costafastgarnix" gilt hier nicht. Aber hier sammelt das Restaurant viele Punkte: Thaiküche wie sie sein soll; schmackhaft, extrem preiswert in diesem Umfeld (ab 2 Euro fuffzich wird man satt). Unsere nette weibliche Stammbedienung ist auch noch da und hat ihr gutes Englisch nicht verlernt.
Übernachten tun wir im dazugehörigen Resort diesmal nicht, wir fahren eine Viertelstunde weiter zum Alpine Golf Resort und checken dort für eine Nacht ein. Als Hotelgast ist die dortige Runde preislich gerade noch vertretbar, das Stay & Play Package (ÜF im Deluxe Room, Greenfee und Cart kostet uns 8.000 THB) ist hier die einzige Alternative. Normal bekommt man für diesen Preis nur das Greenfee. Dafür ist die "Wiese" allerdings auch makellos. Startzeit ist morgen früh um 7:34 h.
Was uns erwartet, seht ihr hier links. Mehr als 10 auf dem Stimpmeter in Kombination mit den stark ondulierten Grüns lässt jetzt schon eine ganze Reihe 3-Putts erahnen. Aber ansonsten könnte es gar nicht besser sein mit der Prognose.
Hier noch ein paar Impressionen der Abendbegehung.
| Grün 18, Clubhaus und dahinter das Hotel |
Donnerstag, 2. März 2017
Ein richtiger Double Bogey Day
Der ganze Tag ist wie 2 über Par - pro Loch! Wir starten mit exzellenten Frühstücksmöglichkeiten im Le Meridien, haben aber aufgrund des üppigen Essen gestern Abend kaum Hunger. Kleine Widrigkeiten vor dem Rundenstart im Santiburi GC wie vergessene Socken, bedeckter Himmel mit 3 Tropfen Regen, gehfaule Caddies und ein Viererflight aus asiatischen Regionen vor uns an Tee 1 können uns absolut nicht aus dem Konzept bringen. Der Course Marshall stoppt die Vier und lässt uns zuerst abschlagen - sehr gut.
Das Wetter passt, 24° morgens um kurz nach 9:00 Uhr, kein Wind, das breite Fairway von Loch 1, ein relativ kurzes Par 5, nimmt mittig deinen 250 m Drive auf und der Tag wird einfach nur gut. Und nach dem ersten Abschlag denkst Du: Warum bin ich heute nur aufgestanden? Von mittig keine Spur, ein klassischer Pullhook, der die asiatische Gruppe, die nicht wie Du von hinten spielt, sondern ein vorderes Tee gewählt hat, fast abschießt. Vielleicht sollte ich auch von "weiß" spielen? Ach was, von hinten "blau" spielt sich so ein Double Bogey viel einfacher. Die 2 Worte "geht doch" fallen heute erst an Bahn 17, wo ein unerwartetes Birdie folgt. Die kurze Euphorie hält bis zur 18. Da hätte ich mich glatt über ein Double Bogey gefreut. Aber es gibt ja Bier im Clubhaus... - siehe oben im Bild.
Da wir morgen mehr als 200 km über kurvige Bergsttecken gen Chiang Mai aufbrechen, tauschen wir heute doch noch den klapprigen Mietwagen am Airport Chiang Rai gegen ein etwas solideres Modell. Immerhin hat der Neue 90.000 km weniger auf'm Tacho - und sogar Airbags. Bei der Unfallquote auf thailändischen Straßen ein nicht zu unterschätzendes Detail.
Das muss man den Thais mal lassen, es wird nicht lang rumlamentiert, falls man Wünsche erfüllen kann, zeigt man sich flexibel und kulant. Überall!
Sonst melde ich: keine weiteren besonderen Vorkommnisse, Urlaubsbusiness as usual; Wäsche in der Laundry abholen, dösen am Pool, Essen fassen, abtreten.
Ach ja, Essen fassen, hat jemand Lust auf was Ausgefallenes? Hier eine nette Entdeckung auf der Speisekarte im De Lanna,sogar mit Bild :-)
Mittwoch, 1. März 2017
Membership play und Le Meridien
Wir sind ja "members". Jo, im Waterford Valley Golf Course in Chiang Rai. Wie kommt man an so was? Einfach mal vor Jahren angemerkt, dass das Greenfee aber angezogen hat, schwupps wurde ein Bild von uns beiden gemacht, eine temporäre Mitgliedskarte überreicht und schon gab's die Spielgebühr statt für 2.000 für 500 Baht - Mitgliedschaft kostenlos! Die spinnen, die Thais. Letztes Jahr im Oktober brauchten wir eine neue Karte, da die alte abgelaufen war. Das gleiche Spiel von vorn, nur diesmal ohne Foto. Am Sonntag auf unserer ersten Runde erhielten wir das Original, heute haben wir's nochmal genutzt. Für roundabout 15 Euro kann man auf diesem landschaftlich sehr schönen Platz nicht meckern. Das Spiel hat auch gepasst, beide unter 90 - soweit ok.
Der frühe Nachmittag gehört dem Umzug vom Legend ins Le Meridien. Wir brauchen mal den Vergleich, ob unser doch schon etwas in die Jahre gekommenes Stammhotel wirklich noch das Nonplusultra in Chiang Rai ist. Scheinbar nicht, das nur 2 km Luftlinie entfernte Le Meridien hat schon andere Qualitäten und besticht durch Service, vernünftig große Zimmer mit schönem Balkon, Sauberkeit und einer großzügig angelegten Poollandschaft etceterapepe. Und, ich bin beeindruckt, Tiefgarage incl. Valet Parking - und das für unsere Mietwagenmöhre, die an allen Ecken und Enden klappert.
Ein weiteres Highlight des Tages ist unser Restaurantbesuch im De Lanna Riverfront Cafe nur wenige Schritte entfernt vom Hotel. Tolles Ambiente, schöner Sonnenuntergang am Mae Kok River und v.a. authenthische Thaiküche zu supergünstigen Preisen. Heute Abend wählen wir Spicy Flat Thai Noodle with holy basil leaves und als Nachtisch Banana Pancake - den hatten wir seit 1984 nicht mehr. Allerdings gab es damals in Kintamani / Bali auch nix anderes Genießbares.
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