Donnerstag, 15. März 2018

Wat grün und Wat blau


Wat grün (erstmal Golf): Teilt 500 durch 38,5 und ihr kennt unser heutiges Greenfee im Waterford Valley Chiang Rai, immer noch membership rate, und es gibt wie üblich noch einen Restaurantcoupon von 100 THB pro Spieler obendrauf. Am Sonntag hat man mal wieder Fotos von uns gemacht für die neuen Ausweise, warum machen die das bloß? Damit mehr Leute kommen, heute waren wir komplett alleine mit unseren Caddies auf dem Platz, wochentags ist hier allertoteste Hose. Herrlich...

Leider nur von der Seite zu erwischen, wie gesagt,
sie/er/es hat sich geziert...
Ach ja, Caddies. Annette hat heute ein absolut seltenes Exemplar dabei, der (oder die?) war der Hammer. Ne Gräte von Transvestit, nix weibliches, trotz 5 cm langer künstlicher Wimpern, 1 cm dickem Lippenstift, vorne und hinten flach wie der Horizont und 1,85 m groß. Und vom Caddy-Dasein hatte er/sie/es so was von null Ahnung, die lief immer verschämt weg oder flüchtete auf den Karrenweg und hat sich noch mehr zugepudert. Keine oder falsche Schläger gereicht, kein Ball markiert auf'm Grün, hat alles meine gemacht. Sein/Ihr englischer Wortschatz bestand aus einem Wort: solly, übersetzt sorry. Auch von mir sorry, gab nur 200 Baht Tip - für nix. Fazit: ganz klar den Beruf verfehlt, dabei ist das "Transgendertum" in Thailand doch vollkommen normal und die Auswahl an Jobs riesengroß.

Hat trotzdem Spaß gemacht, Birdie an der 197 yards langen 15, selbst die talentfreien Rundumschwinger treffen ab und zu mal die Kugel und verdrängen das, was vorher passiert ist. Am 19. Loch gibt's wie immer Pork soup with meatballs and seaweed, Chang Beer und den tollen Rundumblick (trotz dem üblichen März-Dauerdunst) über Bahn 9 und 10. Was brauchst Du mehr?




Wat blau (Wat = Tempel) folgt zum Abend. Der "blaue" Tempel, eigentlich Wat Rong Sear Tean liegt nördlich des Mae Kok Fluß und ist flammneu erbaut, zieht aber gerade zur Dämmerstunde jetzt schon Busladungen Touristen an, meist chinesischer und koreanischer Abstammung. Ist der "weiße" Tempel Wat Rong Khun (siehe ältere Posts) eher elegant anmutig, ist dieser gezielt kitschig, verspielt - und im Grundton blau. Mit der Hauptattraktion Rong Khun kann er sich schon aufgrund seiner fehlenden Größe allerdings nicht messen. Sehenswert ist er allemal.




Essen gibt es heute, wie auch bereits gestern, im Lab Sanamkeera, ein fast nur von Thais frequentiertes Lokal mit nur wenigen, aber dafür hervorragenden Thaigerichten, Der Preisschlager in Chiang Rai: großes Bier, Wasser, 3 Gerichte für umgerechnet 9 €. Wat lecker!






Mittwoch, 14. März 2018

Einmal Burma und zurück bitte!



Burma, Birma, Myanmar - 4 x hatten wir bereits das Vergnügen, in dieses hier immer noch weitgehend unbekannte Land zu reisen, zum ersten Mal 1988 als lupenreine backpacker, dann 2008 und 2009 eher auf der luxuriösen Seite. Und eben vor ca. 6 oder 7 Jahren so, wie wir's jetzt wieder gemacht haben, für einen Tag zum Golfspielen reingelugt. Damals haben wir unsere Golfbags noch geschultert und sind von Grenzposten zu Grenzposten gelaufen, heute haben wir nach der 63 km-Mietwagen-Anreise bis Mae
Sai, der nördlichsten Stadt Thailands, von eben dort den Shuttle Service des Regina Casino-Hotel und Golfclub genutzt. Pünktlich um 9:00 Uhr fährt er mit uns die restlichen 2 km bis zur Grenze, auf der Thai-Seite normale Ausreise, auf der Brücke über den Grenzfluss zu Fuss Seitenwechsel (hier herrscht Rechtsverkehr!) und ins burmesische Tourist Immigration Office. Schade, daß man hier nicht fotografieren darf, so eine Kaschemme und das hochdekorierte Offizierspersonal stehen in einem bemerkenswerten Kontrast. Hier werden noch mit Bleistift und Lineal in A4-Kladden akkurate Linien gezogen, Computer...? Nö. Sehr freundlich, sehr korrekt, uns gefällt's. Ach ja, 10 US$ pro Nase will man auch noch haben. Unsere Pässe bleiben da, ist ja schließlich nur ein Tagesvisum. Nach 20 Minuten sind wir durch, der Van wartet schon und schon sind wir mitten in Tachileik, der Provinzstadt auf der anderen Seite der Welt. Hier gehen die Uhren anders, sprichwörtlich. Man ist eine halbe (!) Stunde hinter der Thaizeit. Und auch sonst um Jahrzehnte zurück, bis auf Smartphones, die hat hier scheinbar jeder, auch unsere beiden Caddies im Golfclub, den wir nach 5 Minuten Fahrt erreichen.


Meist von Thais frequentiert, so wie heute auch, spielen wir für 600 THB + 250 THB Caddy-Fee diesen doch recht vertrockneten 18-Loch-Platz, der schon bessere Tage gesehen hat. Schade, immerhin ein interessantes Geläuf im Nick Faldo-Design. Zumindest die Grüns sind grün, nur wahnsinnig langsam. Bis auf 4 , die hat man wohl gemäht. Hahnenschreie, Burmesinnen mit Einkaufstüten, auf dem Fairway chippende Teenies, was man nicht alles so hört und sieht hier. Gerade die zweiten Neun sind lang und schwer, ein 517 yards langes Par 4, und dann noch leicht bergauf, ist dabei.

Sowieso eine recht hügelige Angelegenheit. Wir sind nach knapp 4 Stunden durch und ziemlich platt, da hilft nach der Runde nur ein echtes Myanmar Beer! Der Shuttle Bus wartet schon, an der Grenze die gleiche Prozedur rückwärts - nur noch ein kleiner Stopp im Duty Free Shop, 'ne Stange Lucky Strike für 9 €, Pässe in Empfang nehmen und auf Thai-Seite wieder einreisen, schon hat man wieder 30 Tage Aufenthaltsgenehmigung und 4 Stempel mehr im Pass. Hat sich doch gelohnt.

So, vor dem Mae Sai Office des Regina übernehmen wir wieder unseren Mietwagen und düsen eine Stunde zurück zum Hotel. Jetzt heißt's Füße hoch, regenerien und abends irgendwo lecker essen. Bis zum nächsten "Go to Myanmar".




Dienstag, 13. März 2018

Wiederholungstäter

Heute tun wir Dinge, die wir in Chiang Rai schon ein dutzendmal getan haben. Beispielsweise im Santiburi Country Club auf die Runde gehen, den top gepflegten Platz geniessen, und das zum halbierten Greenfee von 1.000 THB wochentags (wie immer ab März). Die Fairways wie grüne Teppiche, das Semirough im second cut lang und tricky  - die Singha Masters der Allthailandtour
Man trägt wieder Bauch auf den Fairways. Der Trend geht
zum stabilen Stand bis Unterkante Brustkorb, hier perfekt
zu sehen. Chapeau!
lässt grüssen. Die Bahnen sind breit, da muss es bei den unzähligen Bunkern, zahlreichen Wasserhindernissen ja zusätzlich erschwert werden. Wir sind ja schließlich auf einem tourerprobten Platz. Nicht umsonst ist es hier immer recht voll, heute auch, doch trotz 2 Viererflights vor uns sind wir in 3:50h durch, 87 und 90, so la la. Ein Blick auf's leaderbord zeigt den Score nach 17 Löchern, das muss besser werden...



Ein schöner Abschluss nach der Runde: eiskaltes Wasser, genauso kalte Tücher, Schuhputzservice und dann ab in den ersten Stock des Clubhaus, Leo Beer, Thai-Essen und den 180°-Rundumblick auf die Bahnen 18, 10, 9 und 1 geniessen.



Nach Poolnachmittag folgt mal wieder ein Besuch im Aye's Restaurant auf der Phaholyothin Road im Zentrum. Haben wir bestimmt 3 Jahre ausgelassen, da eigentlich viel zu teuer, aber man sitzt hier so schön voyeuristisch mittendrin im Geschehen und ergötzt sich an den doch sehr zahlreichen Touri-Nasen. Und noch eine Wiederholungstat, der obligatorische Bummel über den Nachtmarkt mit den alt bekannten Pseudo-Akha-Karen-northernhilltribe-Schnickschnackständen und Tanzfolklore auf den Bühnen. Wer's mag.. 





Montag, 12. März 2018

Nicht alles happy heute

So oft schon in Thailand, und immer noch zahlen wir Lehrgeld. Z.B. heute Morgen im Happy City Golf Resort. Die Runde haben wir bereits zuhause gebucht, Greenfee 1034 THB, regulär kostet's 1800 THB. Doch schau an, man hat mal wieder eine "promotion" - Greenfee im März 900 THB, dafür nur mit obligatorischem Cart. Wie doof. Erstens zuviel Greenfee bezahlt, und dann noch die Karre obendrauf, macht
nochmal 600 Ocken pro Nase (shared cart gibt's nicht!). Egal, dafür ist der Platz in einem klasse Zustand, die Caddies sind pfiffig und schnell, der Score ist vertretbar und nach 2:45h sind wir mit unseren 18 Loch durch. Der Platz hat i.Ü. immer noch 29 Löcher, einmal 20 Loch mit immer zweien unter maintenance und nochmal Neun zusätzlich. Koreanische Golfphilosophie halt, ist alles voll in südkoreanischer Hand.

Nach einem kleinen Snack im naheg gelegenen Coffee Shop geht's zurück ins Le Meridien, Nachmittagsprogramm Pool und Spa. Hier noch ein paar Impressionen vom Hotel.








Am Abend essen wir im Central Plaza bei unserem Lieblingsjapaner, ziehen am ATM einige Tausend Baht - doch das Vorhaben scheitert! Drei verschiedene Bankautomaten spucken kein Geld aus: " your card is not supported". Und nu? Zurück zum Hotel, andere Karte holen, Automaten suchen, der auch 30.000 THB auswirft - im Big C Shoppingcenter werden wir fündig und wieder flüssig. Urlaub kann weitergehen. Müssen dringend mal mit unserer Bank in D sprechen, warum die neu zugeschickten Kreditkarten nicht funzen. V-pay???


Sonntag, 11. März 2018

Ein Quickie zum Start

Keine Panik, geht nur um Golf. Wir kommen um 10:15 Uhr in Chiang Rai an, Gepäck annehmen, Mietwagen übernehmen, auf dem Weg zum Le Meridien ein paar Getränke kaufen, zack, einchecken - denkste. Das Zimmer ist um 11:00 Uhr noch nicht fertig. Also, Golfklamotten auspacken, kurz mit dem englischen Manager plauschen und 'ne halbe Stunde warten, dann ist unsere Grande Deluxe Suite bezugsfertig. Wir bleiben hier 5 Nächte. Um 13:00 Uhr düsen wir zum Golfplatz, unsere Wahl fällt auf Waterford Vally ca. 45 Minuten vom Hotel entfernt. Um 17:00 Uhr sind wir mit unserem Golf-Quickie durch, leider hat da schon das Restaurant geschlossen. Also, zurück zum Hotel, kurz umziehen, 200m vom Eingang finden wir ein very basic Thai-Kitchen. Bier, Omelett, Pork with rice - fertig. Genau wie wir. Dusche und Bett, zu mehr reicht's nicht mehr.

TG921 nach Bangkok

Bis auf ein wenig Babygeschrei ein angenehmer Flug im A380 der Thai. Unsere Plätze 42JK haben mehr Beinfreiheit, nach 9:45 h landen wir um 6:00 Uhr überpünktlich in Bangkok. Um 8:45 Uhr geht's mit Thai Smile weiter nach Chiang Rai, die erste Golfrunde wartet schon.

Viel Platz auf 42JK





Suvarnabhumi Airport Bangkok

Samstag, 10. März 2018

Abflugbereit

In 2 h 10 min sind wir am Flughafen Frankfurt, der Parkfuchs-Angestellte wartet bereits auf uns, wir haben uns diesmal für Valet Parking entschieden, da die Preise für's Parken am Terminal doch ziemlich angezogen haben. Der Check In bei Thai läuft reibungslos, auch die Bordkarten für unseren Anschlußflug von Bangkok nach Chiang Rai erhalten wir diesmal schon hier. Nach 5 Minuten sind wir fertig.
Was dann allerdings an der Sicherheitskontrolle los ist - solch eine endlose Schlange haben wir noch nie gesehen. Kleiner Warnstreik der Security? Nach 75 Minuten Anstehen sind wir endlich durch. So, noch eine Stunde bis zum take off. Viel Spaß beim mitlesen...



Samstag, 24. Februar 2018

SENSATION IM GOLFSPORT

SENSATION:

SCHNEE- UND EISFREIER KONTINENT ENTDECKT: GOLF SPIELEN MÖGLICH?

EXKLUSIVBERICHT!!!

Einem Forscherteam aus Astrophysikern, Meteorologen und 2 Amateurgolfern ist es gelungen, eine Region außerhalb Europas und der Mittelmeeranrainerstaaten zu lokalisieren, in der Golfspiel bei Temperaturen über 30° möglich sein soll. Die beiden golfenden Mitglieder des Forschungsteams werden sich in 2 Wochen mit einer bemannten A380 der Thai Airways auf den Weg nach Südostasien machen, um erste Feldstudien vor Ort einzuleiten. Geprüft werden soll hauptsächlich, ob auf diesem unbekannten Terrain Birdies und Eagles spielbar sind. Dies würde natürlich eine Revolution in diesem Sektor bedeuten. Wir werden weiter berichten.

Donnerstag, 1. Februar 2018

Es wird mal wieder Zeit...

Thailand boomt, Golfen in Thailand boomt, wir boomen mit. Auf den ersten Blick hat sich bei unserer geplanten Rundreise nicht viel geändert, trotzdem werden wir zumindest 4 neue Plätze in unsere Tour einbauen, davon einen im Norden in der Nähe Chiang Mais, und 3 zum Schluss in den Outskirts von Bangkok bzw. Chonburi. Leider wird es immer schwieriger, die Greenfee-Preise des Vorjahres zu bekommen, man muss eben alle Möglichkeiten nutzen, um halbwegs den Level zu halten. Es tummeln sich zig Agenturen im Netz, die ab und zu eine preisliche "Perle" anbieten. Oftmals ist der direkte Kontakt zum Club über fb der Beste, weil man uns manchmal noch kennt. Dann nutze ich diverse Sonderraten, z.B. membership play (Waterford Valley Chiang Rai), Hotel guest rate (Alpine, Mountain Creek, Kirimaya), sports day (Santiburi, Singha Park), oder sogar ein kostenloses Greenfee durch Umfragebeteiligung (Lotus Valley). Der Rest bleibt diffizil, v.a. weil Cartpflicht mehr und mehr um sich greift und wir das weitestgehend vermeiden wollen. Wir laufen alles, was erlaubt ist. Eventuell fahren wir direkt zu Anfang einen Tag rüber nach Myanmar, um in Tachileik auf dem Regina Golf Course eine Runde zu drehen. Das Tagesvisum kostet wohl mittlerweile 10 $. Das haben wir vor zig Jahren schon mal gemacht, lasst Euch überraschen.

Soweit ist alles gebucht, Flüge, Mietwagen, Hotels, die Route liegt fest, schaut einfach mal rechts unter "unsere Route 2018".

Ende Gelände - Fazit Teil II der Rundreise

Was soll ich schreiben? Ja, auch der zweite Teil von Januar bis März war sehr erlebnisreich, hatte ein paar Highlights (wir haben viel Neues...