Der Vormittag gehört der Altstadt, gelegen zwischen den beiden Flüssen Mekong und Nam Khan. Bamboo Bridge, Wat Xien Thong, Geschäfte, Sisavangvong Road, Pho Si Markt (der allerdings nahe bei unserem Hotel). Hier ein paar Bilder...
Golfreise Südafrika + Thailand - Golfplätze, Sehenswürdigkeiten, Hotels, Kultur, Landschaft, Essen und mehr...
Freitag, 4. November 2016
Gesichter Luang Prabangs
Unfassbar - heute keine Golfrunde! Angebot schwach, Nachfrage schwach, ergibt nach laotischer Denkweise hohe Preise. Die haben wir gestern bezahlt, heute verzichten wir einmal. Als Entschädigung dafür gab´s ein paar nette Vis á Vis. Auch schön, vor allem umsonst. Meine Nudelsuppe "Fö" (s.u.) war fast umsonst, 10.000 Kip, also € 1,10.
Donnerstag, 3. November 2016
Ruhe und Trubel
Ruhe zuerst. Zwei entspannte Stunden am Pool geben uns Gelegenheit, unsere Batterien wieder ein wenig aufzuladen. Am frühen Abend steht ein erster Besuch der Altstadt inklusive Nachtmarkt an, wir könnten mit dem Fahrrad fahren, uns stehen zwei kostenlos zur Verfügung, aber wir ziehen es vor, 40 Minuten zu Fuß bis ins Zentrum zu laufen. Ein Pärchen aus Düsseldorf (Nachbarliege!) gibt uns einen Restauranttip, und so steuern wir den Coconut Garden an. Hier gibt´s Lao, Thai und western food.
Tee Off im LPGC
Hätte nicht gedacht, das wir für ´ne Runde Golf 1,8 Mio bezahlen. Na gut, sind laotische Kip... - trotzdem ein stolzer Preis. Dafür ist der für 2 Spieler und Caddies + Cart (4-Sitzer, die Bags liegen flach hinten drauf), macht zusammen 200 Euro-Ocken. Exotik kostet etwas mehr, aber man muss sich auch mal was jönne könne.
Ansonsten ist alles wie in Thailand, nur eben doch anders. Der 2010 gegründete Club hat ein pompöses Clubhaus, aber los ist hier nichts. Wer spielt hier schon Golf? Unsere Caddies stellen sich mit Namen vor und wünschen uns ein schönes Spiel. Das war aber auch das einzig Positive, was die beiden vermelden konnten. Schwamm drüber, dafür hat der Platz entschädigt. Auf den ersten Neun kommt dieser noch etwas spröde daher, aber dann zeigt er seine Zähne: Doglegs, Schluchten, nicht einsehbare Wasserhindernisse in der Landezone, breakreiche Grüns, die üblichen Score-Versauer. Darum bin ich auf meine 82 richtig stolz. Annette haderte mit Caddy und den vollkommen übersandeten Abschlägen auf den zweiten Neun, darum war´s heute nicht ihren Vorstellungen entsprechend.
Das Signature hole ist eindeutig die 17, im Hintergrund die Karstbergwand, rechts der Mekong, ein Par 3 mit ca. 160 m Länge von weiß (Standardherrenabschlag). Eine tolle Kulisse, für beide das Bogey, ist ok. Das Birdie ließ dann lange auf sich warten, auf der 18, einem mittellangen Par 4, war´s dann endlich soweit.
Ein schöner Abschluß auf einem wahnsinnig schönen Platz, v.a. weil man die Bahnen so angelegt hat, dass man immer nur das Loch sieht, welches man gerade spielt. Alles rundrum ist Dschungel. Im Restaurant gibt´s dann noch das obligatorische Bier, hier Beerlao genannt, muss zur Abrundung einfach sein. So, zur Entspannung ruft der Pool im Hotel, bevor die Sightseeing-Tour durch die Stadt losgeht.
Mittwoch, 2. November 2016
Back in time - Luang Prabang
Nun also Laos... - hier waren wir Anfang der Neunziger bereits, und - es ist ähnlich archaisch wie damals. Aaaber: Für den Touristen hat sich die comfort zone erheblich vergrößert. Aber mal von Anfang an...
Der einstündige Flug mit einer Turboprop ATR 72 der Lao Airlines war absolut pünktlich, sogar ein kleiner Snack und Getränke waren inklusive. Effiziente Abwicklung der Visaformalitäten (31 US$ pro Nase), superschnelle Einreise, das Gepäck war komplett vorhanden. Selbst unsere Golfbags, die uns auf insgesamt 55 kg aufgegebenes Gepäck brachten, waren - nachdem wir das Handgepäck auch noch aufgeben mussten - kostenlos! Verstehe das, wer will - wir nicht. Wir geben mehr
Gepäck auf, als wir dürfen (20 kg sind frei), bezahlen aber für insgesamt 60 kg nix mehr...? Egal, nicht drüber nachdenken, passt so. Direkt in der arrival hall gibt´s für wenig Geld eine laotische SIM-Karte mit Guthaben drauf, wir sind nun unter 008532055395413 auch in Laos erreichbar.
Am Ausgang steht ein Fahrer mit unserem Namensschild (war so nicht geplant, aber wir freuen uns), dieser bringt uns mit einem Van zu unserem gebuchten Hotel direkt am Mekong. Hier werden wir von Lan, einem Butler empfangen. Man glaubt es kaum - Service ohne Ende. Die kleine, aber äußerst feine Anlage liegt direkt am Fluss, von unserem Zimmer, na eher Suite, schauen wir direkt in die doch schon romantische Dämmerung. Darum wohl auch der Name Sunset Villa. Besser könnte es kaum sein, zwei Beerlao auf dem Balkon, du denkst, du bist im Traveller-Paradies. Unser Zimmer ist das oben links.
Von hier sind´s zu Fuß 15 Minuten bis ins Zentrum - Luang Prabang ist eine World Heritage Site - und auch nur 10 Fahrminuten über meist asphaltierte Straßen bis zum Golfclub. Startzeiten für morgen und übermorgen sind gebucht, ebenso wie unser Shuttle dorthin.
Der erste Einkauf ist erledigt, viel Bier, wenig Wasser, 1 Yoghurt, 2 Packungen Zigaretten für 85.000 Kip. Wer Lust hat, das umzurechnen, viel Spaß. Damit geniessen wir hier den Abend auf dem Balkon, stilvoll, groß und ganz aus Teakholz.
Der einstündige Flug mit einer Turboprop ATR 72 der Lao Airlines war absolut pünktlich, sogar ein kleiner Snack und Getränke waren inklusive. Effiziente Abwicklung der Visaformalitäten (31 US$ pro Nase), superschnelle Einreise, das Gepäck war komplett vorhanden. Selbst unsere Golfbags, die uns auf insgesamt 55 kg aufgegebenes Gepäck brachten, waren - nachdem wir das Handgepäck auch noch aufgeben mussten - kostenlos! Verstehe das, wer will - wir nicht. Wir geben mehr
Gepäck auf, als wir dürfen (20 kg sind frei), bezahlen aber für insgesamt 60 kg nix mehr...? Egal, nicht drüber nachdenken, passt so. Direkt in der arrival hall gibt´s für wenig Geld eine laotische SIM-Karte mit Guthaben drauf, wir sind nun unter 008532055395413 auch in Laos erreichbar.
Am Ausgang steht ein Fahrer mit unserem Namensschild (war so nicht geplant, aber wir freuen uns), dieser bringt uns mit einem Van zu unserem gebuchten Hotel direkt am Mekong. Hier werden wir von Lan, einem Butler empfangen. Man glaubt es kaum - Service ohne Ende. Die kleine, aber äußerst feine Anlage liegt direkt am Fluss, von unserem Zimmer, na eher Suite, schauen wir direkt in die doch schon romantische Dämmerung. Darum wohl auch der Name Sunset Villa. Besser könnte es kaum sein, zwei Beerlao auf dem Balkon, du denkst, du bist im Traveller-Paradies. Unser Zimmer ist das oben links.
Von hier sind´s zu Fuß 15 Minuten bis ins Zentrum - Luang Prabang ist eine World Heritage Site - und auch nur 10 Fahrminuten über meist asphaltierte Straßen bis zum Golfclub. Startzeiten für morgen und übermorgen sind gebucht, ebenso wie unser Shuttle dorthin.
Der erste Einkauf ist erledigt, viel Bier, wenig Wasser, 1 Yoghurt, 2 Packungen Zigaretten für 85.000 Kip. Wer Lust hat, das umzurechnen, viel Spaß. Damit geniessen wir hier den Abend auf dem Balkon, stilvoll, groß und ganz aus Teakholz.
Moving Day
Startzeit 7:02 Uhr, d.h. frühes Frühstück und hektische Betriebsamkeit, um pünktlich an Tee 1 zustehen. Hat auch soweit geklappt, leider gab´s auch heute wieder Diskussionen bzgl Greenfee mit dem Pro Shop staff. Letztlich setzte sich unsere vereinbarte Rate durch (dennoch die teuerste des ganzen Urlaubs - 3150 Baht incl. Caddy + Cart). Tja, so eine PGA-geprüfte Wiese gibt´s nicht für Nappes. Der Platzzustand: natürlich gut, allerdings ist außer den Grüns alles taufeucht bis -nass und selbst im Semirough wird´s schwer, die Bälle zu finden, auch Dank der tiefstehenden Sonne und dem erneuten Verbot, mit dem Cart auf dem Fairway rumzufahren. Ansonsten ein hammerschwerer Platz mit langen Par 4´s und Par 5´s (eines fast 600 m lang).
Nach etwas mehr als 3 h sind wir fertig, was bleibt ist ein weiteres Birdie und eine 89 + 91. Na dann, packen, auschecken, tanken, zum Flughafen fahren, Mietwagen abgeben (die Baummacke war kein Problem), einchecken, essen, ab in die departure hall vom Chiang Mai International und auf den Aufruf unseres Fluges mit Lao Airlines nach Luang Prabang warten. Flugdauer 1 Stunde. Mehr dann aus Laos! Ach ja, 15 kg Übergepäck for free!!!
Dienstag, 1. November 2016
Volles Programm in Chiang Mai
Das haben wir auch noch nicht geschafft: in Hotel 1 (also Highlands) um 7:55 Uhr ausgecheckt, in Hotel 2 (Alpine Golf Resort) um 8:10 Uhr eingecheckt. Ist hier in Thailand kein Problem, kostet auch nix extra, wenn genug Zimmer verfügbar sind. Wir haben nur schnell unsere Köfferchen auf dem Zimmer deponiert, dann kommt der langwierigere Teil - die Fahrt zum Inthanon Golf Resort. Um 9:30 Uhr sind wir da, also 3 Golfresorts innerhalb 90 Minuten - ganz schön bescheuert. By the way, im Alpine spielen wir aus fahrttaktischen Gründen erst morgen früh.
Zur Runde: Clevererweise hatte ich zuhause über facebook vorgebucht, darum gab´s die Thai-Promotion-Rate für schlappe 500 Baht, kleine Diskussion und Telefonat mit der Clubmanagerin inklusive. Der Platz macht einen leichten zerrupften Zustand, aber Abschläge und Grüns sind top. Bei mir hat´s bei schwülheißen 33° und bedecktem Himmel zu einer 79 gereicht, Annette hatte auf den letzten 3 Löchern Kreislauf und hat sich ins Clubhaus gequält. Kein Wunder, die Luft konnte man in Scheiben schneiden, kaum sitzen wir nach der Dusche im Clubhausrestaurant, entlädt sich der Himmel und es schüttet wie aus Eimern. Auf der Fahrt zurück Richtung

Chiang Mai begleitet uns ein Tropenunwetter allerfeinster Couleur, die Fahrt zum Wat Doi Kham wird eine langsame Angelegenheit, bei nassen Straßen und schlechter Sicht ist auf Thailands Straßen noch mehr Vorsicht geboten.
Schicker Caddy, schickes offenes Clubhaus...
Am Wat Phra Tat Doi Kham ca. 10 km außerhalb von Chiang Mais Zentrum ist dann zum Glück wieder Ruhe eingekehrt und die Sonne taucht phasenweise wieder auf. Die Tempelanlage hatten wir bis dato noch nicht auf dem Schirm, umso überraschter sind wir von der Weitläufigkeit der Anlage und dem tollen Blick über die "Rose des Nordens". Riesige Buddhastatuen, ein goldener Chedi, ein Wandelgang rund um denselben, große Holzelefanten, Kitsch as Kitsch can á la Thai-Buddhismus, hier gibt´s einiges zu gucken. War nett... - und Eintritt frei!
Die Rose zeigt allerdings auch ihre Dornen, zumindest verkehrstechnisch. Unsere Fahrt zum WTC-Shoppingcenter an der Huaw Kuew und dann weiter zu unserem langjährigen Stammrestaurant "Whole Earth" entpuppt sich mal wieder als der reinste Wahnsinn. Hammerverkehr, die Eigenheiten des Altstadtkarreés mit U-Turns und wildgewordene Moped-Fahrer sind eine Herausforderung, auch wenn mal hier schon zig mal hergefahren ist. Einen Stadtplan brauche ich nicht, nur manchmal ´nen Panzer. Hier kommen wir trotzdem unfallfrei durch und in der Dunkelheit zurück zum Alpine; die Blessur hinten links an unserem Mietwagen habe ich mir heute beim Zurücksetzen auf dem Golfplatzparkplatz im Inthanon eingefangen - Baumstamm touchiert, Schramme dran - egal. Ist nur Plastik. Muss ich morgen vor der Rückgabe mal ein wenig maniküren. Räucherstäbchen haben wir ja schon angezündet, kann also nix passieren.
So, nach der morgigen Early-Bird-Runde im Alpine (Startzeit 7:04 Uhr!!) geht unser Flieger nach Laos - wir berichten.
Zur Runde: Clevererweise hatte ich zuhause über facebook vorgebucht, darum gab´s die Thai-Promotion-Rate für schlappe 500 Baht, kleine Diskussion und Telefonat mit der Clubmanagerin inklusive. Der Platz macht einen leichten zerrupften Zustand, aber Abschläge und Grüns sind top. Bei mir hat´s bei schwülheißen 33° und bedecktem Himmel zu einer 79 gereicht, Annette hatte auf den letzten 3 Löchern Kreislauf und hat sich ins Clubhaus gequält. Kein Wunder, die Luft konnte man in Scheiben schneiden, kaum sitzen wir nach der Dusche im Clubhausrestaurant, entlädt sich der Himmel und es schüttet wie aus Eimern. Auf der Fahrt zurück Richtung
Chiang Mai begleitet uns ein Tropenunwetter allerfeinster Couleur, die Fahrt zum Wat Doi Kham wird eine langsame Angelegenheit, bei nassen Straßen und schlechter Sicht ist auf Thailands Straßen noch mehr Vorsicht geboten.
Schicker Caddy, schickes offenes Clubhaus...
Am Wat Phra Tat Doi Kham ca. 10 km außerhalb von Chiang Mais Zentrum ist dann zum Glück wieder Ruhe eingekehrt und die Sonne taucht phasenweise wieder auf. Die Tempelanlage hatten wir bis dato noch nicht auf dem Schirm, umso überraschter sind wir von der Weitläufigkeit der Anlage und dem tollen Blick über die "Rose des Nordens". Riesige Buddhastatuen, ein goldener Chedi, ein Wandelgang rund um denselben, große Holzelefanten, Kitsch as Kitsch can á la Thai-Buddhismus, hier gibt´s einiges zu gucken. War nett... - und Eintritt frei!
Die Rose zeigt allerdings auch ihre Dornen, zumindest verkehrstechnisch. Unsere Fahrt zum WTC-Shoppingcenter an der Huaw Kuew und dann weiter zu unserem langjährigen Stammrestaurant "Whole Earth" entpuppt sich mal wieder als der reinste Wahnsinn. Hammerverkehr, die Eigenheiten des Altstadtkarreés mit U-Turns und wildgewordene Moped-Fahrer sind eine Herausforderung, auch wenn mal hier schon zig mal hergefahren ist. Einen Stadtplan brauche ich nicht, nur manchmal ´nen Panzer. Hier kommen wir trotzdem unfallfrei durch und in der Dunkelheit zurück zum Alpine; die Blessur hinten links an unserem Mietwagen habe ich mir heute beim Zurücksetzen auf dem Golfplatzparkplatz im Inthanon eingefangen - Baumstamm touchiert, Schramme dran - egal. Ist nur Plastik. Muss ich morgen vor der Rückgabe mal ein wenig maniküren. Räucherstäbchen haben wir ja schon angezündet, kann also nix passieren.
So, nach der morgigen Early-Bird-Runde im Alpine (Startzeit 7:04 Uhr!!) geht unser Flieger nach Laos - wir berichten.
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