Donnerstag, 13. März 2025

Moving Day


Zunächst noch ein paar Bilder von gestern im Santiburi. "Mr. Seoul" hat uns gezeigt, wie's geht. Netter Typ, vollkommen unkoreanisch.







Heute stand dann Happy City an. Der in koreanischer Hand befindliche Platz wird momentan auf 38 (!) Loch erweitet, 20 sind bespielbar, genau wie im Dezember '23. Hat sich nicht allzuviel getan. Erstaunlicherweise war wenig los, darum beendeten wir die Runde nach etwas mehr als 3 Stunden, March Promotion 1400 Baht incl. Greenfee, Caddy und Cart, nur cash, Kreditkarte kostet 4% Aufschlag.




mein Caddy Pat (weiblich, auf dem Bild nicht erkennbar)





Im Le Meridien hatten wir einen late check out angefragt, war auch kein Problem. Um kurz vor 14:00 Uhr machten wir uns auf den Weg ins knapp 200 km entfernte Chiang Mai. Die Strecke sind wir schon ein Dutzend Mal gefahren, die kennen wir im Schlaf. Denkste! An der Abzweigung zur 118 ist eine Riesenbaustelle! Abbiegen verpennt. 25 km später merkten wir, dass alles so unbekannt erscheint und wendeten endlich. Also 'ne halbe Stunde und etwas Sprit verplempert, gelangten wir auf die 118, die auf den ersten 80 km ebenfalls nur Baustelle ist. Statt um 17: 00 Uhr erreichten wir das Aruntara in Chiang Mai erst um 18:00 Uhr. Den obligatorischen Stopp im Coffee View bei 37° haben wir uns aber trotzdem gegönnt, Tee, Capuccino und Rauchpause.



Unsere vorgebuchtete White Elephant Suite wartete schon ganz ungeduldig auf uns, 6 Nächte gönnen wir uns diesmal hier. It's like coming home.


Room 319 mit dem schönsten Balkon in Chiang Mai

Wegen Ramadan ist unser Stamm-Malaye geschlossen, darum gibt's gutes und preiswertes Essen heute im Supattra. 3 Gerichte, Bier und Wasser für 7fuffzich (Euro!).



Dienstag, 11. März 2025

Mae Kok: turn off


Hier im Le Meridien ist die Auswahl beim Frühstück üppig, egal ob für thailändische, japanische, koreanische oder europäische Gaumen. Ich probier' alles durch, deswegen brauche ich immer etwas länger als meine essenstechnisch etwas konservativere bessere Hälfte. Trotzdem sind wir kurz vor 9:00 Uhr am Gate des Militärgeländes vom Infanterieregiment 08hassenichgesehn und sagen das magische Wort: Golf. Hier gibt's den militäreigenen 18-Loch-Platz Mae Kok. Doch diesmal verweigert uns der Wachmann die Durchfahrt und klimpert hektisch auf seinem Handy und zeigt uns Sekunden später die Google translate Seite mit folgendem englischen Worten: "turn off". Der Platz ist also ausgeschaltet, und zwar wegen der starken Überflutung des Flusses Kok im Oktober 2024, an den der Platz grenzt. Schade.

Wir weichen auf Santiburi aus, durch die März Promotion jeden Tag für 700 Baht zu spielen, ein Schnäppchen für diesen tollen Platz. John aus Florida - aber schon seit 20 Jahren in Thailand ansässig - gesellt sich zu uns, er mit Cart, wir zu Fuß. Mittags sind's 34°, da kommen auch wir Heat lovers ans Limit. Alles in allem eine schöne Runde, trotz meiner Caddy-Dame, die ein gewisses Motivations-Defizit nicht verbergen konnte.






Nach Bier und rice mit chili und basil leaves im Clubhaus-Restaurant ist Entspannung im Hotel angesagt.



Abends ein Spaziergang über den Nachtmarkt mit lecker Thai food für 5 Euro, dann haben wir fertig für heute.






Montag, 10. März 2025

Alte Bekannte in Chiang Rai


Heute sind wir endlich mal wieder zusammen unterwegs, das Pflichtprogramm im Waterford Valley G.C. steht auf dem Plan. Über Agentur gebucht 1040 Baht incl. Caddy (ca. 30 Euro). Das Cart war bisher nie obligatorisch, diesmal schon. Nach kurzer telefonischer Rücksprache des Pro Shops mit der Agentur hieß es dann, ist inklusive. Also 2 x 600 Baht vorerst gespart. Die Whatsapp-Nachricht der Agentur kam dann nach der Runde. Oh, sorry, wir haben uns vertan, bitte noch per cc-link bezahlen. Pustekuchen! In den Brunnen gefallene Kinder sind relativ schwer zu reanimieren. Ansonsten war der Platz wie immer: wenig frequentiert, Pflege so lala, Score schlecht.




An die abgebildeten 3 Regeln (Bild links: repair, replace, rake) hat sich keine Socke gehalten. Nach dem obligatorischen Chang Beer ging's mit unserem High Tech Honda Civic 40 km zurück ins Hotel Le Meridien, direkt am Mae Kok River gelegen. Auch seit Jahren immer unser favorite Hotel hier.






Auch unser Lieblings-Foodstall auf'm Nachtmarkt ist noch da, 2 x Khao Pad und eine Tom Yam Gai, Leo Beer und Wasser gibt's am Getränkestand. Zu unserer größten Überraschung hat die liebe Thai-Dame ihren Laden mit Kleidern und Accessoires der "Northern Tribes" nach vielen Jahren wieder geöffnet, die Wiedersehensfreude ist auf beiden Seiten groß, siehe Bild unten. Man kennt sich seit Jahrzehnten!




So, das war's für heute, die bunten Schirme weisen uns den Weg zu unserem Zimmer, wo ein bequemes Bett wartet.



Sonntag, 9. März 2025

Fit for fly???

Zittern bis zum letzten Moment, ob Verdi uns ausknockt und unsere Reisepläne über den Haufen schmeisst. Nun ging der Kelch gerade so an uns vorbei, doch das dickere Ende kam erst noch. Dass ich hier die Zeilen aus Chiang Rai schreiben kann, verdanken wir dem Supervisor von Singapore Airlines in Frankfurt. Was war passiert? Wir waren 4,5 Stunden vor dem geplanten Abflug am Airport, Valet Parking ging reibungslos, 'ne halbe Stunde mussten wir noch warten, bis die Check in-Schalter öffneten und waren demnach auch mit die ersten. Gerade waren unsere beiden Köfferchen und die Golfbags aufgegeben und im Schacht verschwunden, die Bordkarten und Pässe hielt ich in der Hand, da sagte Annette: "mir ist schlecht, ich hör nix mehr" und sackte Sekunden später wie ein Sack Kartoffeln ohnmächtig zusammen. Dann folgte das volle Programm: umringt von Airline-Angestellten und Mitpassagieren erfolgte erste Hilfe, Rettungssanitäter trudelten nach einer ziemlichen Weile ein. In der Zwischenzeit ging's Annette nach kurzem Übergeben wieder besser, ihre Vitalwerte waren wieder ok. Konsequenz: die Airline verweigerte zunächst die Mitnahme und wollte Annette erst mitnehmen, nachdem ein (am Freitag Abend nicht mehr zu erreichender) Arzt eine Flugtauglichkeits-Bescheinigung ausgestellt hätte. Man bot uns eine kostenfreie Umbuchung auf den nächsten Tag an. Das hätte geheißen: diverse Stornos für Hotel, Mietwagen, Weiterflug innerhalb Thailands etceterapepe. Wir hatten uns schon auf Abänderung all unserer Pläne eingestellt, als der zuvor ablehnende Supervisor meinte, er hätte noch eine Idee, die da war: eine komplette Vierer-Reihe im Flieger bis Singapore für uns, damit Annette liegen könne und den 12-Stunden-Flug im Schlaf übersteht. Und so ist es dann auch gekommen. 79D,E,F,G waren unsere, der Flug erfolgte ereignislos, Umstieg in Singapore, weitere 2 Stunden bis Bangkok ('ne Stunde zu spät), Shuttle ins Hotel und endlich für eine recht kurze Nacht im Bett. Das war die Kurzfassung.

Am nächsten Morgen - also heute - bringt uns Thai in einer Stunde von Bangkok nach Chiang Rai, übernehmen den Mietwagen und checken früh ein, bekommen unser Upgrade auf's Grand Deluxe Zimmer (Dank an Frankfurtflyer) im Le Meridien, und einer ersten Golfrunde im Santiburi Golf Club steht nix mehr im Wege. Ok, Annette verzichtet heute noch, da spiele ich ausnahmsweise alleine.

















 



Ende Gelände - Fazit Teil II der Rundreise

Was soll ich schreiben? Ja, auch der zweite Teil von Januar bis März war sehr erlebnisreich, hatte ein paar Highlights (wir haben viel Neues...